Basketball LeBron James und 76ers gewinnen NBA-Start beim Meister
Die NBA-Saison hat begonnen und damit auch die Zeit von LeBron James in Philadelphia. Zum Start siegt der Superstar mit den 76ers beim Titelverteidiger in New York. Bester Schütze ist ein anderer.
Die Philadelphia 76ers haben beim mit Spannung erwarteten Debüt von LeBron James gewonnen und zum Auftakt in die NBA-Saison den Titelverteidiger in dessen Halle geschlagen. Im legendären Madison Square Garden gewannen die Gäste 106:100 gegen die New York Knicks, die vor Spielbeginn ihre Meisterschaft aus der vergangenen Saison mit dem traditionellen Hissen einer Flagge unter dem Hallendach zelebriert hatten.
„Ich kann viel besser spielen. Ich muss noch an meinem Rhythmus arbeiten, aber mir hat gefallen, wie wir gespielt haben“, sagte James. „Wir haben gute Schützen.“ James war nach sieben Jahren bei den Los Angeles Lakers zu den 76ers gewechselt - und hatte sich erst nach deren Meisterschaft gegen die Knicks als neues Team entschieden. Seinen ersten Wurf in einem Hauptrundenspiel im neuen Trikot vergab der 41-Jährige, er beendete die Partie dann aber mit 14 Punkten, 9 Rebounds und 7 Vorlagen. Seine 24. Saison ist Rekord in der nordamerikanischen Basketball-Liga.
Q: "1-0, LeBron. What are your takeaways from your debut with your new team?"
— NBA (@NBA) October 21, 2026
LEBRON: "I liked the way we played... Good win for us."@KingJames and the @sixers win their season-opener at MSG! pic.twitter.com/gQDWPAZOiP
Schon gutes Zusammenspiel der Stars
In dem mit vielen Hochkarätern besetzten Team war Tyrese Maxey mit 28 Punkten der erfolgreichste Werfer. Jaylen Brown als weiterer prominenter Neuzugang kam auf 19 Punkte. Das Zusammenspiel sah über weite Strecken schon sehr ordentlich aus. „Das haben wir spontan gemacht“, sagte James.
Für die Knicks erzielte Jalen Brunson 21 Punkte. In den Playoffs der vergangenen Saison hatten sich die Knicks in der zweiten Runde deutlich gegen die 76ers durchgesetzt und sich am Ende mit dem ersten NBA-Titel seit 1973 belohnt.
OKC gewinnt gegen Spurs
Die Oklahoma City Thunder, die die Meisterschaft 2025 gewonnen hatten, überzeugten zum Auftakt bei den San Antonio Spurs. Gegen das Team, das die Träume auf eine Titelverteidigung in diesem Jahr in den Playoffs beendet hatte, gab es ein 116:104 für die Mannschaft um den deutschen Profi Isaiah Hartenstein, der auf vier Punkte, drei Rebounds und drei Vorlagen kam. Shai Gilgeous-Alexander überragte mit 32 Punkten. Victor Wembanyama verbuchte zwölf Punkte und 13 Rebounds für die Spurs, bester Werfer für die Gastgeber war Stephon Castle mit 24 Zählern.
Pistons verderben überragendes Debüt von Paul George
Im ersten Spiel der Saison hatten die Detroit Pistons zuvor einen Heimsieg gegen die Boston Celtics eingefahren. Vor den eigenen Fans holte das Team ein 121:113 und erholte sich dabei von zwischenzeitlich 22 Punkten Rückstand in der zweiten Halbzeit. Das überragende Debüt von Paul George für die Celtics wurde damit in den Schatten gestellt. Der Neuzugang kam auf 38 Punkte, 5 Rebounds und 5 Steals für Boston. Für die Pistons kamen Anführer Cade Cunningham und Jalen Duren auf jeweils 22 Punkte.