Frankfurt am Main Porno-Pose und Rufmord in Gottes Namen: Maria Magdalena – erst verleumdet, jetzt gefeiert
Martha von Bethanien ermahnt hier Maria Magdalena wegen ihrer vieler Sünden. Wohl mit Erfolg: Maria wendet sich vom Spiegel als Zeichen der Eitelkeit ab und legt den Schmuck, also weltlichen Tand, ab. Foto: Simon Vouet: Martha tadelt ihre eitle Schwester Maria Magdalena, um 1621; Öl auf Leinwand, 110 x 140 cm, Kunsthistorisches Museum, Wien.
Erste Zeugin der Auferstehung, erotische Kunstikone und Opfer einer mächtigen Lüge: Maria Magdalena ist von Künstlern als reuige Sünderin gemalt worden – aber auch in pornografischer Pose. Eine spektakuläre Ausstellung im Frankfurter Städel-Museum geht jetzt dieser schillernden Frauenfigur nach.
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