Sexuelle Selbstbestimmung Vergewaltigungsvorwurf: Deutscher auf Mallorca vor Gericht

dpa
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Von dpa
| 16.09.2026 17:21 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
In einem Prozess in Palma muss sich ein dort lebender Deutscher wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung verantworten. (Illustration) Foto: Clara Margais
In einem Prozess in Palma muss sich ein dort lebender Deutscher wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung verantworten. (Illustration) Foto: Clara Margais
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Ein Deutscher sitzt in Palma wegen eines schweren Vorwurfs auf der Anklagebank. Eine Frau bezichtigt ihn, sie betäubt und vergewaltigt zu haben. Der Mann erzählt eine ganz andere Geschichte.

Ein auf Mallorca lebender Deutscher steht in Palma wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht. Die Anklage fordert zwölf Jahre Haft. Dem Mann wird vorgeworfen, im Oktober 2022 eine betrunkene Frau in Palma in ihrer Wohnung vergewaltigt zu haben. Vor Gericht gab der Angeklagte zwar zu, mit der Spanierin im Bett gelandet zu sein. Dort hätten jedoch Erektionsprobleme den einvernehmlich vereinbarten Sex verhindert.

Die beiden hatten sich bei einer nächtlichen Party kennengelernt, als eine gemeinsame Freundin sie einander vorstellte, hieß es vor Gericht. Das Opfer habe angegeben, den Deutschen attraktiv gefunden zu haben. Als sie jedoch erfahren habe, er sei verheiratet, habe sie das Interesse verloren. 

An die restliche Nacht könne sie sich nicht erinnern. Sie beschuldigte den Deutschen, ihr Drogen ins Glas gemischt zu haben. Ärzte fanden dafür bei einer Kontrolle am Tag darauf jedoch keine Spuren, wie aus den Gerichtsakten hervorging.

Der Deutsche sagte aus, die Frau habe den ganzen Abend mit ihm geflirtet. Die Spanierin sei stets bei Bewusstsein gewesen und habe nie Einwände gegen den Geschlechtsverkehr eingelegt. Durch seine Erektionsprobleme sei es aber zu keiner Penetration gekommen. 

Bis zu einem Urteil kann es noch Wochen oder gar Monate dauern.

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