Jubiläum Plaggenburg plant Fest zum 250. Bestehen

| 10.09.2026 07:08 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Ralf Tjardes (von links), Christian Friedrichs, Yvonne Scherf, Dieter Friedrichs, Wolfgang Kahmann und Thorsten Friedrichs freuen sich auf die 250-Jahr-Feier. Foto: privat
Ralf Tjardes (von links), Christian Friedrichs, Yvonne Scherf, Dieter Friedrichs, Wolfgang Kahmann und Thorsten Friedrichs freuen sich auf die 250-Jahr-Feier. Foto: privat
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Der Auricher Stadtteil wurde 1777 als Moorkolonie gegründet. Das soll kommendes Jahr drei Tage lang gefeiert werden.

Aurich - In Plaggenburg ist im kommenden Jahr ein dreitägiges Fest zum 250-jährigen Bestehen des Ortes geplant. Das teilte die Interessengemeinschaft 250 Jahre Plaggenburg in einem Presseartikel mit. Gefeiert werden soll von Freitag bis Sonntag, 27. bis 29. August 2027. Nach Angaben der Interessengemeinschaft laufen die Vorbereitungen bereits.

Plaggenburg wurde demnach als Moorkolonie im Jahr 1777 gegründet. Siedler seien aus der Pfalz über den Niederrhein nach Ostfriesland gekommen. Die ersten Bewohner hätten sich unter ärmsten Verhältnissen eine neue Existenz aufbauen müssen. Aus den entbehrungsreichen Anfängen habe sich über Generationen das Dorf entwickelt, das Plaggenburg heute ist.

Für Festschrift werden noch Fotos gesucht

Für die Organisation hat sich laut Mitteilung eine Interessengemeinschaft gebildet. Darin sind der Sportverein durch Dieter Friedrichs, der Boßelverein durch Ralf Tjardes, die beiden Vorsitzenden der Versammlung aller Vereine Christian Friedrichs und Thorsten Friedrichs sowie der Kirchenvorstand durch Yvonne Scherf vertreten. Unterstützt werde die Gruppe von Ortsbürgermeister Wolfgang Kahmann.

Als Ziel nennen die Organisatoren, dass das Fest für alle sein und bezahlbar bleiben soll. Familien, Kinder, Jugendliche und ältere Einwohner sollen gleichermaßen teilnehmen können. Neben dem Feiern soll die Dorfgeschichte einen Platz bekommen. Zugleich soll das Jubiläum den Blick auf das heutige Plaggenburg richten, das nach Angaben der Interessengemeinschaft von Vereinen, Kirche, Feuerwehr und dem Ehrenamt geprägt wird.

Für eine Festzeitschrift ist das Thema „Feiern früher, feiern heute“ vorgesehen. Dazu soll es einen gesonderten Aufruf geben, um Fotos von früheren Feierlichkeiten zu erhalten. Das älteste Foto soll prämiert werden.

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