Waldbrandbekämpfung Bundeswehr setzt in der Nordeifel Löschhubschrauber ein

dpa
|
Von dpa
| 14.08.2026 05:13 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Transporthubschrauber der Bundeswehr vom Typ NH-90 Foto: Philipp Schulze
Transporthubschrauber der Bundeswehr vom Typ NH-90 Foto: Philipp Schulze
Artikel teilen:

Munitionsbelastung erschwert die Bekämpfung des Waldbrandes am Rande von Hürtgenwald in der Eifel. Die Bundeswehr löscht nun aus der Luft.

Die Bundeswehr setzt nun Löschhubschrauber gegen den Waldbrand in der Nordeifel ein. Dazu seien vormittags zunächst zwei Maschinen vom Typ NH-90 von Faßberg in Niedersachsen gestartet, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums in Berlin. 

Die Transporthubschrauber sind mit einem sogenannten Bambi Bucket bestückt, einem faltbaren Löschwasser-Außenlastbehälter für Hubschrauber. Mit jedem einzelnen Flug können damit 2000 Liter Löschwasser abgelassen werden. 

In unmittelbarer Nähe der nordrhein-westfälischen Gemeinde Hürtgenwald stehen mehrere hundert Hektar Wald in Brand. Der Ortsteil Gey musste evakuiert werden, weil sich die Flammen gefährlich genähert haben. 

Die NH-90-Helikopter gehören zum Transporthubschrauberregiment im niedersächsischen Faßberg. Zuletzt hatte die Bundeswehr auch mit Hubschraubern des Typs CH-53 Waldbrände in Frankreich bekämpft. 

Die Bundeswehr ist an den Löscharbeiten bei Hürtgenwald am Boden auch mit zwei Bergepanzern „Büffel“ sowie Soldaten beteiligt. „Da die Einsatzkräfte vor Ort mit ihren Löschfähigkeiten die Ausbreitung nicht mehr verhindern können, wurde die Bundeswehr gebeten, zu unterstützen“, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Ähnliche Artikel