Erster WM-Titel seit 2014 Säbelfechterin Eifler gewinnt sensationell WM-Gold

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Von dpa
| 26.07.2026 15:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Säbelfechterin Larissa Eifler hat für das erste deutsche WM-Gold seit 2014 gesorgt. (Symbolbild) Foto: Balazs Czagany/MTI/dpa
Säbelfechterin Larissa Eifler hat für das erste deutsche WM-Gold seit 2014 gesorgt. (Symbolbild) Foto: Balazs Czagany/MTI/dpa
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Säbelfechterin Larissa Eifler verblüfft die Fecht-Welt. Bei der WM in Hongkong bejubelt sie vollkommen überraschend Gold im Einzel. Für das deutsche Fechten ist es der größte Triumph seit langem.

Säbelfechterin Larissa Eifler hat sensationell Gold bei den Weltmeisterschaften in Hongkong gewonnen. Die 27-Jährige bejubelte bei den Titelkämpfen in Asien durch ein 15:10 im Finale gegen die Französin Sara Balzer den größten Erfolg ihrer Karriere und beendete für den Deutschen Fechter-Bund eine lange Durststrecke. „Ich habe versucht, es einfach zu genießen und die ganze Zeit positiv zu bleiben“, sagte Eifler nach ihrem Coup.

Erstes WM-Gold seit 2014

Das letzte deutsche WM-Gold gab es 2014 im russischen Kasan für die Säbelmänner im Team, das letzte Einzel-Gold bei einer WM gewann 2010 Florettfechter Peter Joppich. Die letzte Medaille holte 2022 Degenfechterin Alexandra Ndolo, die anschließend für Kenia - das Geburtsland ihres Vaters - startete. Sie bejubelte damals Silber im Einzel.

Der WM-Triumph von Eifler, die in der Weltrangliste nicht unter den ersten 30 platziert ist, ist eine riesengroße Überraschung. Auf dem Weg zu ihrem Titelgewinn bezwang sie unter anderem Olympiasiegerin Manon Apithy aus Frankreich im Achtelfinale. Im Gefecht um Gold gegen Apithys Teamkollegin Balzer zeigte Eifler wie im gesamten Turnierverlauf eine starke Leistung und ließ sich auch von einem frühen 1:6-Rückstand nicht beeindrucken.

Verband seit Jahren in sportlicher Krise

Für das deutsche Fechten ist der Erfolg Eiflers Balsam für die Seele. Bei Olympischen Spielen ging der Verband 2016 in Rio de Janeiro, 2021 in Tokio und auch vor zwei Jahren in Paris leer aus. Bei den Sommerspielen in der französischen Hauptstadt gehörten gerade einmal zwei Sportler zum Aufgebot.

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