Gartenbesitzer aufgepasst BUND Ostfriesland und Stadt Aurich starten Vorgarten-Wettbewerb

| 09.06.2026 11:39 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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Der BUND Ostfriesland hat zusammen mit der Stadt für Aurich einen Vorgarten-Wettbewerb gestartet. Bis Ende Juni können Gartenbesitzer ihre naturnahen und klimafreundlichen Ideen einreichen.

Aurich - Der BUND Ostfriesland hat zusammen mit der Stadt Aurich einen Vorgarten-Wettbewerb gestartet, um naturnahe und klimafreundliche Gestaltungsideen sichtbar zu machen. Das teilte Rolf Runge vom BUND mit. Eine Beteiligung ist laut einer Mitteilung des Umweltverbandes noch bis Dienstag, 30. Juni 2026, möglich. Eine fachkundige Jury soll die Vorgärten nach Insektenfreundlichkeit, Vielfalt, Klimaaspekten und Gestaltung beurteilen. Runge: „Ein Vorgarten kann im besten Fall als eine Visitenkarte der Bewohner gelten.“

Fingerhut und andere insektenfreundliche Blumen blühen gerade in den Gärten. Foto: BUND
Fingerhut und andere insektenfreundliche Blumen blühen gerade in den Gärten. Foto: BUND

Die Teilnahme ist über www.aurich.de unter dem Stichwort „Vorgarten-Wettbewerb“ möglich. Anmeldeunterlagen gibt es auch direkt im Auricher Rathaus. Es gibt Preise im Gesamtwert von 2.500 Euro. Im August werden alle Teilnehmer zu einer Veranstaltung eingeladen, bei der die Preise vergeben werden.

„Wichtige Arche Noah“

In der Mitteilung verweist Runge darauf, dass der Juni eine gute Zeit ist, um Gärten und Vorgärten auf sich wirken zu lassen, weil es reichlich grüne und blühende Flächen gebe. Besonders traditionelle Gärten mit regionalen Pflanzen oder naturnah angelegte Bereiche seien wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Runge spricht in dem Zusammenhang von einer „wichtigen Arche Noah“. Denn die Lebensräume vieler Arten würden durch intensive Nutzung und zunehmende Versiegelung immer kleiner. Dadurch seien etliche Pflanzen- und Tierarten gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Das wird laut Runge nicht immer bemerkt, weil die meisten bekannten Tierarten kleiner als einen Zentimeter seien und kaum auffielen, aber etwa bei Humusbildung oder Bestäubung unverzichtbar seien.

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