Todesfälle bei Kreuzfahrt WHO: Drei erkrankte Patienten von Kreuzfahrtschiff evakuiert

dpa
|
Von dpa
| 06.05.2026 00:10 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Laut WHO sind drei Patienten von der „Hondius“ evakuiert worden und auf dem Weg in die Niederlande. Foto: Arilson Almeida
Laut WHO sind drei Patienten von der „Hondius“ evakuiert worden und auf dem Weg in die Niederlande. Foto: Arilson Almeida
Artikel teilen:

Das Krankheitsgeschehen auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ wird eng überwacht. Jetzt wurden laut WHO drei Patienten, die sich vermutlich mit dem Hantavirus angesteckt haben, von Bord gebracht.

Drei Patienten mit Verdacht auf das Hantavirus sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Kreuzfahrtschiff „Hondius“ evakuiert worden. Die Patienten seien nun auf dem Weg zur medizinischen Behandlung in den Niederlanden, schrieb WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf X.

Die WHO arbeite mit den Schiffsbetreibern daran, die Gesundheit von Passagieren und Besatzung engmaschig zu überwachen und gegebenenfalls Evakuierungen zu veranlassen. „In dieser Phase bleibt das gesamte öffentliche Gesundheitsrisiko niedrig“, so der WHO-Chef.

Ein Hantavirus-Patient in der Schweiz in Klinik

Auf der „Hondius“ waren drei Menschen nach einer Infektion mit dem Hantavirus gestorben - ein älteres niederländisches Ehepaar und eine deutsche Frau. Ein Passagier der „Hondius“ ist nach seiner Rückkehr in die Schweiz nun positiv auf das Hantavirus getestet worden. Er wird derzeit im Universitätsspital Zürich behandelt, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. 

Der Patient sei zusammen mit seiner Ehefrau Ende April von seiner Reise nach Südamerika zurückgekehrt. Nach Auftreten von Krankheitssymptomen habe er das Krankenhaus aufgesucht. 

Das kleine Kreuzfahrtschiff mit insgesamt knapp 150 Menschen an Bord war vom Süden Argentiniens aufgebrochen und ankert derzeit vor Kap Verde.

Ähnliche Artikel