Aus dem Newsticker Zimmerbrand auf Norderney | Einsatz wegen Notruf-Armband | Mann entblößt sich am Bahnhof
Auf Norderney hat es in einem Mehrfamilienhaus gebrannt, eine Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. In Ostrhauderfehn löste ein Notruf-Armband einen Einsatz aus und in Emden belästigte ein Mann mehrere Frauen. Das Blaulicht-Update am 4. Mai.
Zimmerbrand in Mehrfamilienhaus auf Norderney
In einem Mehrfamilienhaus an der Lüttjen Leegde auf Norderney hat es am Sonntagabend, 3. Mai 2026, gebrannt. Die Feuerwehr wurde gegen 20.45 Uhr alarmiert, nachdem Mieter gemeldet hatten, dass in einer Wohnung ein Elektrogerät gebrannt habe. Der Brand wurde auf eine Wohnung begrenzt und schnell gelöscht, verrauchte Bereiche wurden belüftet. Die übrigen Mieter konnten danach zurück in ihre Wohnungen, die betroffene Wohnung wurde von der Polizei versiegelt und ist laut Polizei derzeit nicht bewohnbar. Der Schaden wird auf ungefähr 20 000 Euro geschätzt, in dem Haus sind 68 Menschen gemeldet.
Notruf-Armband ausgelöst: Türöffnung in Ostrhauderfehn endet als Fehlalarm
In Ostrhauderfehn ist die Feuerwehr am Montag um kurz vor 17 Uhr zu einer Türöffnung in der Kurzen Straße alarmiert worden, der Alarm kam über ein Notruf-Armband. Die Ortsfeuerwehr Ostrhauderfehn rückte mit zwei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, die betroffene Person öffnete die Tür eigenständig und ein Eingreifen war nicht nötig, teilte der stellvertretende Ortsbrandmeister Sascha Block mit. Auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.
Mann entblößt sich am Bahnhof in Emden
Ein 54-Jähriger hat am Emder Bahnhof mehreren Frauen sein Geschlechtsteil gezeigt. Der Polizei war der Mann nicht unbekannt.
Unfall in Friedeburg: 16-Jähriger schwer verletzt
In Bentstreek ist am Sonntag ein Leichtkraftradfahrer verunglückt. Der 16-Jährige war gegen 15.15 Uhr auf der Bentstreeker Straße unterwegs, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Geländer, teilte die Polizei mit. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr in Bad Zwischenahn
In Bad Zwischenahn hat ein alkoholisierter Mann am Sonntagabend, 3. Mai, trotz geschlossener Schranke den Bahnübergang Kammakerweg überquert, teilte die Bundespolizei mit. Der 62-Jährige betrat gegen 18.15 Uhr den Übergang an einer Anrufschranke, ohne zuvor Kontakt mit dem Fahrdienstleiter aufzunehmen, während sich ein Zug der Nordwestbahn näherte. Der Triebfahrzeugführer gab einen Achtungspfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein, ein Zusammenstoß wurde gerade noch verhindert. Im Zug waren 86 Menschen, verletzt wurde durch die Schnellbremsung niemand, der Zugführer ließ sich nach dem Vorfall ablösen. Die Polizei maß bei dem Mann 2,4 Promille, es laufen Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, zudem gab es erhebliche Behinderungen im Bahnverkehr.
16-Jähriger ohne Führerschein baut Unfall in Moormerland und flüchtet
In Moormerland ist am Sonntag ein 16-Jähriger mit einem Auto von der Fahrbahn abgekommen. Er kollidierte mit einem anderen Auto und einem Wohnwagen auf einem Grundstück und flüchtete.
Einreiseverbot missachtet: 19-Jähriger in Bunde gestoppt
Die Bundespolizei hat am Samstag einen 19-Jährigen gestoppt, der trotz befristetem Einreise- und Aufenthaltsverbot versucht hat, nach Deutschland einzureisen. Der ausweislose 19-jährige Syrer saß in einem Fernreisebus, der gegen 5:10 Uhr an der Kontrollstelle an der Autobahn 280 auf der Rastanlage Bunderneuland kontrolliert wurde. Er hatte keine notwendigen Grenzübertrittspapiere, zudem bestand gegen ihn seit einem Versuch der unerlaubten Einreise im Jahr 2024 eine bis Januar 2027 befristete Einreisesperre. Bei einer Durchsuchung wurde eine geringe Menge an Marihuana gefunden, es folgen Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und gegen das Konsumcannabisgesetz. Der Mann wurde in die Niederlande zurückgewiesen und erhielt ein erneutes dreijähriges Einreiseverbot.
Unklare Rauchentwicklung an Papierfabrik in Weener: Entwarnung
Die Feuerwehren Weener und Holthusen sind am Sonntagabend in die Dr.-Werner-Klingele-Straße in Weener ausgerückt, nachdem ein Passant im Dachbereich der Papierfabrik eine unklare Rauchentwicklung beobachtet hatte. Der Rettungsdienst sowie die Polizei wurden um 19.53 Uhr informiert, die Einsatzkräfte erkundeten das Gebäude in Abstimmung mit Mitarbeitern der Papierfabrik. Laut Feuerwehr stellte sich schnell heraus, dass es sich vermutlich um regulären Wasserdampf handelte, der im Abendlicht wie Rauch wirkte.
Sieben Zwergkaninchen in Kiste in Barßel ausgesetzt
In Osterhausen in der Gemeinde Barßel sind am späten Donnerstagabend, 30. April 2026, sieben Zwergkaninchen in einer Kiste am Straßenrand ausgesetzt worden. Ein Finder entdeckte die Kiste gegen 23.30 Uhr in der Waldstraße nahe des Campingplatzes des Orts- und Verschönerungsvereins Elisabethfehn und alarmierte die Polizei. Die Tiere wurden zunächst vorübergehend untergebracht und sollen an ein Tierheim übergeben werden, gegen Unbekannt läuft ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Die Polizei Barßel bittet um Hinweise unter Tel. 04499/922200, alternativ nimmt die Polizei Friesoythe Hinweise unter Tel. 04491/93390 entgegen.
Mit Unterstützung von KI.