Leute Pedro Pascals Lehrer meinten: „Dann bist Du am Arsch!“

dpa
|
Von dpa
| 04.05.2026 16:53 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Schauspieler Pedro Pascal. (Archivbild) Foto: Annette Riedl
Schauspieler Pedro Pascal. (Archivbild) Foto: Annette Riedl
Artikel teilen:

Manchmal muss man seine Karriere weiterverfolgen, auch wenn andere sagen: Das wird nichts. Bester Beweis ist das Beispiel von Pedro Pascal. Der hat zum Glück nicht auf seine Lehrer gehört.

Schauspieler Pedro Pascal („The Mandalorian“, „The Last of Us“) hat einen sehr langen und durchaus steinigen Karriereweg hinter sich. Seine Lehrer in der Schulzeit rieten ihm mit drastischen Worten davon ab, auf eine Karriere als berühmter Schauspieler zu hoffen, verriet Pascal der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: „Ich hatte Lehrer in der Schule, die sagten: Wenn du das machst, um berühmt zu werden, dann bist du am Arsch!“ Zum Glück hätten seine Eltern ihm den Rücken freigehalten, erinnert sich der 51-Jährige während eines Interviews zum „Star Wars“-Kinofilm „The Mandalorian and Grogu“, der am 20. Mai in den deutschen Kinos startet. „Ich hatte das Glück, dass meine Eltern es mir ermöglicht haben, vom Schwimmen zum Schauspiel-Unterricht zu wechseln. Sie haben gesehen, dass ich dabeibleibe.“ 

Er habe dann angefangen, sich hartnäckig für Rollen zu bewerben, sagte Pascal. „Auch wenn ich viele Jahre lang keine Arbeit bekam oder nur sehr sporadisch und den größten Teil meines Erwachsenenlebens zu kämpfen hatte.“

Ratlos über den eigenen Bart

Durch Rollen in „Game of Thrones“ und als Titelfigur der „Star Wars“-Serie „The Mandalorian“ ist Pascal inzwischen zum Weltstar geworden - mit allen Nebenwirkungen. Zum Beispiel, dass sein Bartwuchs oder auch ein abrasierter Bart manchmal weltweit für Schlagzeilen sorgen. Bei der diesjährigen Oscar-Verleihung war Pascal etwa ohne markanten Bart aufgetaucht.

Überraschte viele Fans: Pedro Pascal ohne Bart. (Archivbild) Foto: Jordan Strauss/Invision/dpa
Überraschte viele Fans: Pedro Pascal ohne Bart. (Archivbild) Foto: Jordan Strauss/Invision/dpa

Er selbst sagte: „Wissen Sie, was ich daran seltsamer finde als alles andere? Dass ich keinen besonders guten Bartwuchs habe. Er ist wirklich ziemlich lückenhaft. Ich habe keinen guten Schnurrbart, und ehrlich gesagt bin ich selbst etwas ratlos darüber. Aber es sind ja auch nur Haare im Gesicht.“

Völlig egal sei ihm persönlich sein Bartwuchs allerdings auch nicht. „Wenn ich ganz ehrlich bin: Ich werde älter, und vielleicht spielt da auch ein bisschen Eitelkeit hinein – ich habe das Gefühl, ein bisschen Gesichtsbehaarung ist inzwischen fast wie eine Art Sicherheitsdecke, einfach um mich vielleicht attraktiver zu fühlen. Und wenn ich das wegnehme, fühle ich mich nackter.“

Auch innerlich habe er sich über die Jahre sehr verändert, was die Sicht auf Erfolg und Ruhm angehe, verriet Pascal. „Ich hatte als Kind sehr unschuldige Träume davon, in Filmen mitzuspielen“. Die vielen erfolglosen Bewerbungen um Rollen hätten ihn aber dazu gebracht, anders über das Berühmtsein zu denken. „So habe ich mir selbst beigebracht, dass Ruhm nicht Teil des Ziels ist, sondern eher die Schauspiel-Gemeinschaft“.

Diesen Film hat er „peinlich“ oft gesehen

Trotz seines Weltruhmes heutzutage blickt Pascal noch zu anderen Filmstars auf. Auf einer Pressekonferenz zu „The Mandalorian and Grogu“ machte er seiner Schauspiel-Kollegin Sigourney Weaver (76) ein großes Kompliment. Er habe alle ihre Filme gesehen, als er aufgewachsen sei, und sei von ihr als Schauspielerin fasziniert gewesen.  An Weaver gerichtet erklärte Pascal: „Ich bewundere dich in jeder Hinsicht als Mensch, als Künstlerin, in jeder erdenklichen Weise“. „Gorillas im Nebel“ (1988) mit der Hollywood-Schauspielerin in der Hauptrolle habe er „eine peinlich hohe Anzahl von Malen“ im Kino gesehen. Für Weaver ist die Rolle einer Rebellenoffizierin in „The Mandalorian and Grogu“ ihr erster Auftritt im „Star Wars“-Franchise. Regie des Blockbusters führte Jon Favreau („Iron Man“).

Ähnliche Artikel