Osnabrück  Osnabrück ist jetzt eine Regenbogen-Stadt: Was das für die queere Community bedeutet

Sebastian Stricker
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Von Sebastian Stricker
| 27.04.2026 14:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die Mitglieder des Queer-Beirates begrüßen den Beitritt der Stadt Osnabrück zum internationalen Rainbow Cities Network: (von links) Michael Hirsch, Sven Christian Finke-Ennen, Heba Najdi, Martin Pohlmann und Jörn Litsche-Niekamp. Foto: Stadt Osnabrück / Swaantje Hehmann
Die Mitglieder des Queer-Beirates begrüßen den Beitritt der Stadt Osnabrück zum internationalen Rainbow Cities Network: (von links) Michael Hirsch, Sven Christian Finke-Ennen, Heba Najdi, Martin Pohlmann und Jörn Litsche-Niekamp. Foto: Stadt Osnabrück / Swaantje Hehmann
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Als neues Mitglied im Rainbow Cities Network will Osnabrück von Metropolen auf der ganzen Welt lernen – und so die hiesigen Lebensbedingungen für die LGBTIQ+-Gemeinschaft verbessern.

Osnabrück tritt dem internationalen Rainbow Cities Network bei. Ziel ist es, queeres Leben in der Stadt sichtbarer zu machen und die Sicherheit für die LGBTIQ+-Gemeinschaft im Alltag zu erhöhen. Durch den Austausch mit anderen Regenbogen-Städten wie Berlin, Barcelona, Montreal oder Paris will die Verwaltung von erfolgreichen Ideen anderer lernen – und eigene Projekte teilen.

Der Beitritt zum Netzwerk gibt Osnabrück Zugriff auf neue Experten und Konzepte. So sollen inklusive Standards und Schutzmaßnahmen gegen Diskriminierung in der Stadtverwaltung und Politik noch besser umgesetzt werden. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (CDU) erklärt: „Osnabrück ist Friedensstadt. Der Westfälische Frieden hat die Stadt geprägt und schon vor fast 400 Jahren gezeigt, wie eng Toleranz und Dialog zusammenhängen.“

Das Engagement für die queere Community hat in Osnabrück eine lange Tradition, die nun international erweitert wird:

Zusätzlich fördert die Stadt einen queeren Stadtplan, der sichere Orte und Beratungsstellen in Osnabrück zeigt. Ein lokales Antidiskriminierungs-Netzwerk von Vereinen und Gruppierungen bietet queeren Personen zudem Rat und Hilfe an.

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