Bremen  Nach tödlichen Schüssen in Bremen: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

Jasmin Johannsen
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Von Jasmin Johannsen
| 10.04.2026 15:17 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Nach den Taten in Bremen hatte die Polizei auch mit Fotos nach den Verdächtigen gefahndet. Foto: Kai Moorschlatt/dpa
Nach den Taten in Bremen hatte die Polizei auch mit Fotos nach den Verdächtigen gefahndet. Foto: Kai Moorschlatt/dpa
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Tödliche Schüsse in Bremen: Nach der Tat im März hat die Polizei zwei Männer festgenommen. Die Ermittler prüfen nun die Hintergründe und einen möglichen Zusammenhang mit weiteren Taten.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft haben nach den tödlichen Schüssen in der Bremer Neustadt einen wichtigen Ermittlungserfolg erzielt. Wie die Polizei Bremen mitteilt, sind in dieser Woche zwei mutmaßliche Täter festgenommen worden. Die beiden Männer stehen im Verdacht, für den Tod eines 32-Jährigen verantwortlich zu sein, der Mitte März seinen schweren Verletzungen erlag.

Nach dem Vorfall, der sich am 17. März gegen 19.30 Uhr an der Kornstraße ereignete, hatte die Mordkommission umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Im Fokus der Beamten standen dabei ein 35-Jähriger sowie ein 37-Jähriger. In der Folge konnten für die beiden Männer Haftbefehle erwirkt und nun vollstreckt werden.

Der Tat war laut Polizei ein Konflikt vorausgegangen, in dessen Verlauf eine Schusswaffe eingesetzt wurde. Das 32-jährige Opfer wurde mit mehreren Schusswunden in ein Krankenhaus gebracht, verstarb dort jedoch trotz medizinischer Hilfe kurze Zeit später.

Trotz der Festnahmen ist die Arbeit der Behörden noch nicht abgeschlossen. „Die Tatbeteiligungen sowie der konkrete Ablauf der Tat sind weiterhin Gegenstand intensiver Ermittlungen durch Polizei und Staatsanwaltschaft“, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Der Vorfall an der Kornstraße war mutmaßlich Teil einer Serie von Schusswaffeneinsätzen, die Bremen im März in Atem hielten. Insgesamt kam es in diesem Zeitraum zu fünf Fällen, unter anderem in der Überseestadt und in Kattenturm, bei denen mehrere Personen teils schwer verletzt wurden. Die Sonderkommission „Fokus“ prüft weiterhin die genauen Zusammenhänge und Hintergründe dieser Taten.

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