Bremen Bahn-Pendler können weiterhin nicht in Bremen-Neustadt ein- und aussteigen
Eigentlich sollte die Bahnsteigerneuerung am Bahnhof Bremen-Neustadt am 7. April abgeschlossen sein. Doch die Bauarbeiten verzögern sich. Wie lange Pendler noch am Hauptbahnhof aus- und umsteigen müssen.
Mit Beginn des Februars wurde der Bahnhof Bremen-Neustadt gesperrt. Die Bahnsteige müssen dringend saniert werden, Pendler müssen über den Bremer Hauptbahnhof in die Hansestadt kommen. Geplant war, die Bauarbeiten zum 7. April fertigzustellen, doch es kommt zu Verzögerungen, die Nordwestbahn hält deshalb weiterhin nicht am Bahnhof Neustadt.
„Trotz gründlicher Vorplanung ist während der Bauarbeiten ein erhöhter Sanierungsbedarf am Bahnhof festgestellt worden“, teilt eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit. Nach aktueller Planung sei ein Halt von Zügen in Bremen-Neustadt frühestens Ende Juni möglich.
Der Bahnhof wurde am 30. Januar kurzfristig wegen Schäden an den Bahnsteigkanten gesperrt. Seit dem 6. Februar werden geplante Arbeiten am Bahnsteig durchgeführt. Dieser wird auf 76 Zentimeter erhöht, so können Fahrgäste künftig vom Bahnsteig aus stufenlos in die Züge ein- und aussteigen, heißt es in der Mitteilung der Bahn. Zudem werde der Bahnsteig mit einem taktilen Wegeleitsystem versehen.
Ursprünglich war ein Ende der Arbeiten und der damit verbundenen Sperrung für den 16. März vorgesehen, doch es kam zu Verzögerungen. Eine Freigabe war für Montag, 7. April, vorgesehen. Nun dauern die Arbeiten erneut länger, sodass die Bahnsteige nicht wie geplant freigegeben werden können.
Betroffen sind drei Linien der Nordwestbahn. Die RS 3, die von Wilhelmshaven beziehungsweise Bad Zwischenahn über Hude, Bookholzberg, Schierbrok, Hoykenkamp und Delmenhorst nach Bremen fährt, die RS 4 von Nordenham nach Bremen, die zwischen Hude und Bremen an allen Unterwegsbahnhöfen hält, und die RB 58 von Bremen nach Osnabrück mit Halt in Delmenhorst, Ganderkesee, Brettorf und Wildeshausen.