Osnabrück Unterführungsprojekt in Eversburg: Kommt Bewegung in das Bauprojekt am Bahnübergang?
Anwohner wünschen sich schon lange eine Lösung in Sachen Bahnunterführung an der Atterstraße im Osnabrücker Stadtteil Eversburg. Anwohner reden von täglich langen Staus vor dem Übergang. Die Stadt liefert eine Lösung.
An der Atterstraße in Osnabrück-Eversburg stauen sich täglich Autos vor dem Bahnübergang. Beim Bürgerforum wurde nun erneut über das Bauprojekt Bahnunterführung Atterstraße diskutiert. Die Stadt Osnabrück sieht erste Fortschritte bei der Planung.
Es ist eine bereits seit Jahrzehnten währende Geduldsprobe. Der Bau einer Bahnunterführung an der Atterstraße in Osnabrück wird von vielen Bürgern aus Eversburg ersehnt. Mehr als vier Stunden summiere sich die Wartezeit am stark frequentierten Bahnübergang pro Tag, schätzte Hubert Flaßpöhler vom Bürgerverein Eversburg vor einiger Zeit die Situation ein. Eine Untertunnelung soll dauerhaft für freie Fahrt sorgen.
Bereits beim digital durchgeführten Bügerforum im November 2025 war von Anwohnern die Frage zum aktuellen Planungsstand gestellt worden. Man sei im Gespräch mit Flächeneigentümern, hatte es damals von der Stadt Osnabrück geheißen. Belastbare Erkenntnisse zum weiteren Vorgehen bei dem aufwendigen Bauprojekt konnte damals nicht mitgeteilt werden.
Allerdings sagte die Stadt zu, diese Informationen nachzureichen. Viele Bürger warteten seitdem auf konkrete Ergebnisse
Passende Gelegenheit bot nun das Bürgerforum für Atter, Eversburg, Hafen und Pye im Piesberger Gesellschaftshaus. Ein großer Teil der rund 60 Teilnehmer interessierte sich besonders für die Bahnunterführung Atterstraße.
„Ich kann verkünden, dass es Fortschritte gibt“, teilte Holger Clodius, Leiter des Fachbereichs Städtebau der Stadt Osnabrück, mit und sorgte damit für ein zustimmendes Raunen im Saal. Die Gespräche mit den Flächeneigentümern seien vielversprechend und konstruktiv verlaufen.
Holger Clodius rechne damit, im Frühjahr einen konkreten Vorschlag zum weiteren Vorgehen den politischen Gremien vorzulegen. Damit könnte Bewegung in das Bauprojekt Bahnunterführung Atterstraße kommen.
Vierteljährlich würden auch bereits Gespräche mit der Bahn geführt. Die Deutsche Bahn sei es dann auch, die beim Vorliegen der fertigen Pläne ein Planfeststellungsverfahren auf den Weg bringen werde, in dessen Zuge eine Abwägung öffentlicher und privater Belange stattfinde.
Keine Informationen gab es allerdings dazu, ob und wie das Investitionsprogramm des Bundes für das Bauprojekt genutzt werden kann. Gleiches gilt für den nahegelegenen Bahnübergang in der Schwenkestraße, wo ebenfalls bereits Überlegungen für eine Untertunnelung erfolgten. Diese offenen Fragen dürften beim nächsten Bürgerforum erneut Thema sein.