Spatenstich für Millionenprojekt  Neubau des Feuerwehrhauses in Ochtelbur gestartet

| | 21.03.2026 08:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Mit dem offiziellen Spatenstich wurde am Freitagvormittag der erste Handgriff für den Neubau eines Feuerwehrhauses in Ochtelbur getan. Foto: Imke Cirksena
Mit dem offiziellen Spatenstich wurde am Freitagvormittag der erste Handgriff für den Neubau eines Feuerwehrhauses in Ochtelbur getan. Foto: Imke Cirksena
Artikel teilen:

Der erste Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in Ochtelbur ist getan. Drei Millionen Euro werden für den neuen Standort investiert. Und auch an anderer Stelle wird noch ein Projekt realisiert.

Ochtelbur - Es ist der Auftakt für eine millionenschwere Investition in der Gemeinde Ihlow: Am Freitagvormittag wurde in Ochtelbur der offizielle Spatenstich für den Bau des neuen Feuerwehrhauses vorgenommen. Rund drei Millionen Euro soll das Projekt kosten. Und damit ist es für die Gemeinde Ihlow noch nicht getan: Auch in Weene soll ein neues Feuerwehrhaus für ebenfalls rund drei Millionen Euro entstehen.

Dass dies für die Gemeinde eine große Investition ist, wurde am Freitag bei den Ansprachen der Gäste deutlich. Mit dabei waren unter anderem Landrat Olaf Meinen, die Landtagsabgeordneten Saskia Buschmann (CDU) und Wiard Siebels (SPD) sowie Vertreter der Feuerwehren, der beteiligten Fachfirmen und der Ihlower Verwaltung. Laut Siebels gebe es aktuell eine Welle an neuen Feuerwehrhäusern. „Damit schaffen wir die Infrastruktur für die nächsten 50 Jahre“, stellte er heraus.

Alter Standort war nicht mehr geeignet

Der Projektleiter Ewald Ostermann vom Bauamt der Gemeinde Ihlow erklärte, dass es am alten Standort keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr gab. Deshalb wurde das Grundstück an der Ecke Loogstraße/Auricher Straße für den Neubau ausgewählt. Der erste Spatenstich ist laut Ostermann dabei ein Etappenziel nach einer Vielzahl von Planungsarbeiten. Er hob hervor, dass der Bauantrag bereits wenige Monate nach Aufnahme der Planungen – im Juli 2025 – gestellt werden konnte. Bei den Plänen sei dabei viel Wert auf Nachhaltigkeit und moderne Technik gelegt worden. So soll es beispielsweise ein Belüftungssystem mit Wärmerückgewinnung sowie Solarpanele auf dem Dach des Gebäudes geben. Als Besonderheit hob Ostermann den geplanten Waschplatz für Einsatzfahrzeuge hervor, der in Zukunft von allen Wehren in der Gemeinde genutzt werden soll.

Der Ochtelburer Ortsbrandmeister Jörg Wurpts nannte den Spatenstich einen neuen Meilenstein in der 80-jährigen Geschichte der Ortsfeuerwehr. Den Feuerwehrleuten sei bewusst, dass für das Projekt viel Geld in die Hand genommen wird. Es handle sich aber um eine wichtige Investition in die allgemeine Sicherheit.

Der Ochtelburer Ortsbrandmeister Jörg Wurpts hob die Bedeutung des Neubaus für die Feuerwehr hervor. Foto: Imke Cirksena
Der Ochtelburer Ortsbrandmeister Jörg Wurpts hob die Bedeutung des Neubaus für die Feuerwehr hervor. Foto: Imke Cirksena

Jeweils 800 Quadratmeter pro Feuerwehrhaus

Schon 2018 hieß es im Feuerwehrbedarfsplan, dass die Feuerwehrhäuser in Weene und Ochtelbur unbedingt überarbeitet werden sollten. Nun sind in Ochtelbur mit dem Spatenstich die ersten deutlichen Anzeichen für das Projekt sichtbar. Beide Feuerwehrhäuser sollen eine Fläche von rund 800 Quadratmetern haben.

Jeweils vier Einsatzstellplätze sollen die Neubauten bieten. An beiden Standorten ist außerdem jeweils noch ein Anhängerstellplatz sowie in Weene zusätzlich noch ein Gerätestellplatz geplant. Daneben wird es neue Dienst- und Schulungsräume sowie Umkleiden, Toiletten und Lagerflächen geben. In Weene wird dabei auf einem Grundstück an der Ecke Westersander Straße/Schirumer Straße neu gebaut.

Ähnliche Artikel