Osnabrück/Bramsche AWO Sutthausen kehrt nach Osnabrück zurück
Drei Monate Ausweichquartier, unzählige Herausforderungen: Die AWO-Eingliederungshilfeeinrichtung Sutthausen zieht zurück an die Forststraße.
Nach knapp drei Monaten im Ausweichquartier kehren die Bewohner der AWO-Eingliederungshilfeeinrichtung Sutthausen an die Forststraße in Osnabrück zurück. Mitte Dezember hatte ein defekter Wärmetauscher den Estrich der Wohnanlage kurz vor Weihnachten in weiten Teilen unterspült.
Ein Teil der Klienten zog ins Haus Sonnenschein der AWO-Pflegeeinrichtung in Bramsche um, wo binnen weniger Tage die nötige Infrastruktur installiert und die gesamte Kantine aus Sutthausen aufgebaut wurde.
Der andere Teil fand Aufnahme in der Jugendherberge Osnabrück, die zu diesem Zeitpunkt eigentlich geschlossen war. Zahlreiche Organisationen unterstützten: Die Psychosoziale Assistenz Osnabrück besuchte die Bewohnenden regelmäßig, der Fahrdienst HHO sicherte die Teilnahme an Fördermaßnahmen, Hausarztpraxis und Konsiliararzt organisierten wöchentliche Visiten vor Ort.
Einrichtungsleiterin Hannah Mogdans zieht trotz aller Belastungen ein positives Fazit: „Offenkundig haben wir es gemeinsam trotz aller Herausforderungen geschafft.“ Auch der Rück-Umzug sei mit dem gesamten persönlichen Gepäck der Bewohner, Akten und Mobiliar sehr aufwendig gewesen.
Thomas Elsner, Vorstandsvorsitzender der AWO Weser-Ems, würdigte den Einsatz aller Beteiligten: Herzblut und Engagement seien in dieser Notlage keineswegs selbstverständlich gewesen.