Bremen Bremen: Bundespolizei fasst mutmaßliche Sprayer am Hauptbahnhof
Nach einer großflächigen Sprühaktion an einem Zug in Bremen flüchteten die Täter zunächst. Die Bundespolizei war ihnen aber schnell auf der Spur und konnte drei Verdächtige stellen. Was sie am Ende überführte.
Drei junge Männer haben am Dienstagabend einen Regionalexpress am Bremer Hauptbahnhof großflächig mit Graffiti besprüht. Wie die Bundespolizei mitteilt, beobachtete der Lokführer eines vorbeifahrenden Zuges gegen 21.55 Uhr das Trio, als es sich an der auf einem Abstellgleis stehenden Bahn zu schaffen machte.
Die alarmierten Beamten stellten vor Ort drei frische Graffitis auf einer Gesamtfläche von etwa 25 Quadratmetern sowie eine laut Bericht „kürzlich benutzte Farbdose“ sicher. Da die Täter zunächst flüchteten, leiteten die Einsatzkräfte umgehend eine Fahndung ein.
Nur wenige Minuten später bemerkte eine Zivilbeamtin der Bundespolizei drei Verdächtige. Die Männer im Alter von 18, 19 und 27 Jahren wiesen Farbanhaftungen an ihren Jacken und einer mitgeführten Tasche auf. Nach einer kurzen Verfolgung stellten uniformierte Polizisten die Gruppe.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Farbe an der Kleidung und der Tasche mit der Farbe der Spraydose vom Tatort übereinstimmte. Zudem hatte der 19-Jährige entsprechende Farbrückstände an den Händen. Die Beamten nahmen das Trio vorläufig fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Nach ersten Einschätzungen der Polizei beläuft sich der Sachschaden an der Regionalbahn auf mehrere Tausend Euro.