Osnabrück  Den Radverkehr mitgestalten: Am 10. April findet der „Osnabrücker Fahrrad-Dialog“ statt

Louis Verheyen
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Von Louis Verheyen
| 19.03.2026 12:17 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Wie lässt sich ein sicherer Verkehr für Radfahrer bewerkstelligen? Das können Teilnehmer am 10. April im Innovationscentrum Osnabrück diskutieren – die Stadt lädt erstmalig zum „Osnabrücker Fahrrad-Dialog“ ein. Foto: Arne Dedert/dpa
Wie lässt sich ein sicherer Verkehr für Radfahrer bewerkstelligen? Das können Teilnehmer am 10. April im Innovationscentrum Osnabrück diskutieren – die Stadt lädt erstmalig zum „Osnabrücker Fahrrad-Dialog“ ein. Foto: Arne Dedert/dpa
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Fahrradfreundliche Maßnahmen im Verkehr stoßen häufig auf Anklang, führen aber auch zu Kritik. Aus diesem Grund wurde der „Osnabrücker Fahrrad-Dialog“ ins Leben gerufen, bei dem alle Verkehrsgruppen zu Wort kommen sollen.

Am Freitag, 10. April 2026, findet erstmals der „Osnabrücker Fahrrad-Dialog“ statt. Die Stadt Osnabrück lädt von 16.30 Uhr bis 20 Uhr ins Innovationscentrum Osnabrück (ICO) in der Albert-Einstein-Straße 1 ein, gibt sie per Pressemitteilung bekannt.

Ziel sei der direkte Austausch zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern und die gemeinsame Entwicklung von kreativen Lösungsansätzen – auch anhand nachgestellter Verkehrskonflikte.

Stadtbaurat Thimo Weitemeier interessiere sich dafür, die täglichen Erfahrungen und Bedürfnisse von Radfahrern besser zu verstehen – dabei aber auch die Perspektiven anderer Verkehrsgruppen mit einzubeziehen. Auf dieser Grundlage sollen letztlich konstruktive Lösungsansätze erarbeitet werden.

Zu Beginn des Nachmittags möchte die Verwaltung aktuelle Pläne für den Radverkehr präsentieren. Im Anschluss ist eine interaktive Phase geplant, in der Teilnehmer an konkreten Beispielen arbeiten können. Zum Ende der Veranstaltung will Weitemeier persönlich für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehen.

Teil der interaktiven Veranstaltungsphase sind zwei parallel stattfindende Planspiele, in denen komplexe Verkehrssituationen simuliert werden sollen. An den Beispielen der Martinistraße und Wersener Straße soll die Umsetzung von Umweltverbundstraßen nachgestellt werden.

Dabei können die Teilnehmer in verschiedene Rollen schlüpfen, um einen vollumfänglichen Einblick in typische Verkehrskonflikte zu erhalten. Die Planspiele sollen dazu anregen, die Sichtweise anderer Verkehrsteilnehmer besser nachzuvollziehen und zu Kompromissen zu gelangen.

Der restliche interaktive Teil der Veranstaltung setzt sich aus fünf Planungswerkstätten zusammen. Diese sollen Debatten über die Sicherheit auf Schulwegen sowie die Radführung in engen Straßen anstoßen.

Weitere Themen in den Werkstätten sind das Miteinander in Naherholungsbereichen, die Konzeption einer Radkampagne für Osnabrück sowie die Verbesserung der Bedingungen für Lastenräder.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Plätze ist jedoch eine verbindliche Anmeldung bis zum 27. März 2026 erforderlich. Interessierte können sich online auf der Internetseite der Stadt unter www.osnabrueck.de/raddialog informieren und registrieren.

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