Aus dem Newsticker Polizeieinsätze, Feuer, Unfälle – das war am Montag in Ostfriesland los
In Moordorf soll ein Kind auf dem Weg zur Schule von teilweise vermummten Männern bedroht worden sein. In Idafehn ist ein Autofahrer in eine Feuerwehr-Einsatzstelle gefahren – und bei einem Unfall in Leer wurde ein Mann eingeklemmt. Das Blaulicht-Update am 16. März.
Vorfall in Moordorf: Kind auf Schulweg angesprochen und bedroht
In Südbrookmerland ist am Freitagmorgen, 13. März 2026, ein Kind auf dem Weg zur Schule von drei unbekannten Männern angesprochen und bedroht worden. Nach Angaben der Schule verlangten die teilweise vermummten Personen Wertsachen und waren mit einem Baseballschläger bewaffnet. Als sich ein Auto näherte, flüchteten die Männer. Das Kind ging anschließend zur Schule, dort wurden Eltern und Polizei informiert. Die Polizei bestätigte den Vorfall und ermittelt.
Unfall in Leer: Pkw-Fahrer nach Zusammenstoß mit Lkw eingeklemmt
In der Leeraner Innenstadt sind am Montagvormittag, 16. März, gegen 11 Uhr ein Lkw und ein Auto im Kreuzungsbereich Augustenstraße/Annenstraße zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei übersah der Pkw-Fahrer aus der Annenstraße den vorfahrtsberechtigten Lkw auf der Augustenstraße, der Autofahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt, von der Feuerwehr befreit und ins Krankenhaus gebracht. Die Augustenstraße war von 11.20 bis 11.45 Uhr gesperrt.
Betrunken mit Wohnmobil gegen Baum in Emden
Eine 43 Jahre alte Wohnmobil-Fahrerin ist am Sonntagabend, 15. März, in Emden alkoholisiert gegen einen Baum gefahren. Laut Polizei war sie gegen 18 Uhr auf der Gorck-Fock-Straße unterwegs, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Ihr 61-jährige Beifahrer wurde leicht verletzt. Der Sachschaden liegt im höheren vierstelligen Bereich, ein Atemalkoholtest ergab 1,91 Promille. Es folgten Blutentnahme und Sicherstellung des Führerscheins, ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Augenzeugen sollen sich bei der Polizei in Emden (04921/8910) melden.
Trotz Vollsperrung: Autofahrer fährt in Idafehn in Feuerwehr-Einsatzstelle
Die Feuerwehr Ostrhauderfehn wurde am Sonntag, 15. März 2026, gegen 17.15 Uhr zu einem Einsatz in Idafehn gerufen, gemeldet war ein brennender Staubsauger. Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte nach Angaben der Feuerwehr eine Rauchentwicklung im ersten Obergeschoss fest. Es brannte demnach ein Staubsauger, außerdem hatten Teile des Bodenbelags Feuer gefangen. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, Angaben zur Brandursache sowie zu möglichen Verletzten lagen zunächst nicht vor. Im Einsatz waren 23 Feuerwehrleute.
Während die Feuerwehr dort tätig war, wurde die Straße Idafehn-Süd laut Polizei gegen 17.30 Uhr vollständig gesperrt und mit Verkehrskegeln gesichert. Ein 43-jähriger Fahrer eines Daimler-Benz fuhr trotz der Vollsperrung in den Bereich. Dabei wurden nach Polizeiangaben zwei Feuerwehrleute gefährdet und ein Leitkegel beschädigt. Gegen den Autofahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Gefährliche Köder für Hunde in Emden: Polizei ermittelt
In Emden ist ein verdächtiger Köderfund an der Uferstraße in der Nähe der Kesselschleuse bekannt geworden. Eine 32-jährige Frau entdeckte dort am Montag, 9. März, ein golfballgroßes, rohes Hackfleischbällchen, in dem Tackernadeln steckten, die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise zu tatverdächtigen Personen.
Zudem gibt es Berichte von Hundebesitzern über verdächtige Funde am Uphuser Meer im Bereich Schwagerweg nahe Endjers Landhaus sowie weitere Funde in Borssum. Eine offizielle Bestätigung in diesen beiden weiteren Fällen lag laut Bericht bislang nicht vor, Hinweise auf verletzte oder gestorbene Tiere gibt es derzeit nicht.
Polizeitaucher suchen im Ringkanal in Moordorf nach Beweismitteln
In Moordorf waren am Montagvormittag Taucher im Ringkanal im Einsatz. Im Bereich der Brücke nahe des Netto-Marktes suchten die aus Oldenburg angerückten Kräfte laut Polizei nach Beweismitteln im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren. Nähere Angaben machte die Polizei mit Blick auf laufende Ermittlungen nicht. Gegen Mittag wurde der Einsatz beendet.
Brand in Moordorf: Brandermittler suchen weiter nach Ursache
Nach dem Brand in der Lagerhalle des Moordorfer Hawo-Marktes laufen die Ermittlungen weiter. Das Gebäude war am späten Abend des 6. März in Flammen aufgegangen, weit über 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Am Montag, 16. März, waren erneut Ermittler, Versicherungsvertreter und der Brand-Sachverständige Harald Eden vor Ort, auch ein Bagger war im Einsatz. Zur Brandursache konnte die Polizei nach wie vor keine Angaben machen. Der Betrieb im Hawo-Markt läuft inzwischen wieder, der Brandort ist abgesperrt.
Sachbeschädigung in Ostrhauderfehn: Glasscheibe an Bushaltestelle zerstört
Unbekannte haben in Ostrhauderfehn an der Hauptstraße ein Bushaltestellenhäuschen beschädigt. Die Sachbeschädigung wurde der Polizei am Sonntag gegen 17.40 Uhr gemeldet, die Tatzeit ist unklar, die Verglasung wurde zerstört. Die Schadenshöhe wird auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt, Hinweise nimmt die Polizei in Rhauderfehn unter Telefon 04952/9230 entgegen.
Auseinandersetzung in Bar in Emden: Mann erleidet Platzwunde
In einer Bar am Neuen Markt in Emden ist es in der Nacht zu Sonntag gegen 1.25 Uhr zu einer Auseinandersetzung gekommen. Nach Angaben der Polizei geriet ein 27-Jähriger aus bislang unbekannten Gründen mit mehreren Männern in Streit, stürzte in der körperlichen Auseinandersetzung mit dem Kopf gegen einen Barhocker und erlitt eine Platzwunde am Kopf. Anschließend setzte er Tierabwehrspray ein, verletzt wurde dabei nach Polizeiangaben niemand. Der 27-Jährige wurde in einem Rettungswagen behandelt, die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Unfallflucht an A31-Auffahrt Emden-Ost: Schutzplanke beschädigt
An der Auffahrt der Anschlussstelle Emden-Ost zur Autobahn 31 in Fahrtrichtung Emden ist es am Montagmorgen zu einer Unfallflucht gekommen. Die Polizei stellte gegen 7.15 Uhr fest, dass neben der Fahrbahn viel Erde aufgewühlt und auf die Straße geraten war, außerdem wurde eine Beschädigung an der Schutzplanke festgestellt. Hinweise nimmt die Polizei in Emden unter Telefon 04921/8910 entgegen.
Gefährlicher Eingriff in Bahnverkehr bei Oldenburg: Schnellbremsung wegen Jugendlicher auf Gleisen
Auf der Bahnstrecke zwischen Huntlosen und Sandkrug hat es am frühen Sonntagabend, 15. März, einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr gegeben. Nach Angaben der Bundespolizei setzten sich gegen 19.15 Uhr zwei Jugendliche auf die Gleise. Die Triebfahrzeugführerin der Nordwestbahn gab einen Achtungspfiff ab und brachte den Zug per Schnellbremsung zum Stehen, Fahrgäste wurden dabei offenbar nicht verletzt. Die Jugendlichen liefen in ein angrenzendes Waldstück. Insgesamt kam es zu 192 Minuten Verspätung bei mehreren Zügen, die Bundespolizei ermittelt und bittet Zeugen, sich unter Telefon 0441/218380 zu melden.
Sachbeschädigung an Tankstelle in Wiesmoor: Scheibe beschädigt und Feuerlöscher entleert
In Wiesmoor ist am Wochenende auf dem Gelände einer Tankstelle an der Ilexstraße eine Sachbeschädigung passiert. Laut Polizei beschädigten Unbekannte zwischen Samstag, 19 Uhr, und Sonntag, 15 Uhr, eine Scheibe und entleerten einen Feuerlöscher. Der Schaden liegt bei rund 2000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 04941/606215 entgegen.
Illegal entsorgte Reifen in Marx-Barge: Polizei bittet um Hinweise
In der Gemeinde Friedeburg sind im Ortsteil Marx-Barge Altreifen in einem Straßengraben entsorgt worden. Die Polizei nennt als Zeitraum Samstag, 7. März, bis Mittwoch, 11. März. Abgelegt wurden verschiedene Altreifen an der Marxer Hauptstraße, der Bundesstraße 437, an einigen Reifen haftete weiße Farbe. Hinweise nimmt die Polizei Wittmund unter Telefon 04462/9110 entgegen.
Fensterputzer in Groningen in 25 Metern Höhe festgesessen
In Groningen steckten am Montagvormittag, 16. März, zwei Fensterputzer an der Fassade eines Hochhauses fest, nachdem der Korb, in dem sie standen, den Dienst versagte. Nach Angaben niederländischer Medien mit Hinweis auf die Feuerwehr saßen die Männer in etwa 25 Metern Höhe. Die Einsatzkräfte wurden gegen 10.30 Uhr alarmiert, zu diesem Zeitpunkt hatten sie bereits etwa zwei Stunden ausgeharrt. Gegen 12.30 Uhr konnte ein Techniker die Apparatur reparieren, sodass der Korb wieder bis zum Dach hinauffahren konnte.
Mit Unterstützung von KI.