Osnabrück Neues Festival und Kunst aus der Region: Das ist los am Wochenende in und um Osnabrück
Drei Tage „Jazz49“ im Blue Note, Eröffnung für „Homegrown“ in der Kunsthalle und das erste Malgartener Klosterkonzert 2026 – das sollten Sie am Wochenende von Freitag, 13. März, bis Sonntag, 15. März 2026, in Osnabrück und Umgebung nicht verpassen.
Die neue Jazz-Initiative Osnabrück „Jazz49“ stellt sich mit einem Jazz-Festival vom 13. bis 15. März im Blue Note am Cinema Arthouse vor. Kuratiert werden die Konzerte von Shabnam Parvaresh, die auch das Morgenland Festival 2026 leitet. Aaron Parks eröffnet am Freitag um 19 Uhr das Festival. Der vielseitige Pianist vereint Elemente des modernen Jazz, Indie-Rock und östliche Musikstile. Ihm folgt die mongolische Sängerin Enji. Die Band Re:Calamari um den Kölner Bassisten Oliver Lutz beschließt den ersten Festivaltag mit Musik an der Schwelle von Jazz und Party, mit Wurzeln im Fusion-Jazz der 1970er-Jahre.
Am Samstag geht es um 20 Uhr weiter mit dem dänischen Jazzgitarristen Jakob Bro, Schlagzeug-Altmeister Joey Baron und dem Bassisten Thomas Morgan. Beim Matinee-Konzert am Sonntag ab 11.30 Uhr schwingt die Formation Hilde in der Besetzung Geige, Cello, Posaune und Gesang von abstrakten Klängen zu traditionell anmutenden Passagen. Tickets auf www.jazz49.com.
Die Ausstellung „Homegrown“ wird am Freitag, 13. März, 19 Uhr in der Kunsthalle Osnabrück eröffnet. Um 20 Uhr gibt es eine Performance mit der Mutation-Gruppe im BBK Kunst-Quartier. Bis zum 5. April (Kunsthalle Osnabrück) beziehungsweise 18. April (BBK Kunst-Quartier und Skulptur-Galerie) präsentieren 13 Künstler und Künstlergruppen aus der regionalen Kunstszene ihre Arbeiten. Vertreten sind unterschiedliche Generationen, Techniken, künstlerische Ansätze und Richtungen.
Dahinter steckt die Initiative AMU Art Mash-Up der Künstlerin, Kuratorin und Kunstvermittlerin Eva Lause. Gemeinsam mit Regine Wolff vom Bund Bildender Künstler:innen Osnabrück will sie „die Regeln des konventionellen Kunstbetriebs auf den Kopf stellen“, heißt es in der Pressemitteilung, und die „Utopie eines solidarischen und demokratischen Kunstmarktes für alle“ verwirklichen. Diesem Ziel diente auch der Kunstmarkt 2026 in der Kunsthalle, der am 28. und 29. März seine zweite Auflage erleben soll.
Mit dem Delian Quartett startet das Konzertjahr 2026 der Malgartener Klosterkonzerte: Das Streichquartett präsentiert sein Programm „Kammermusik von Byrd bis Beethoven“ am Sonntag, 15. März, ab 11 Uhr in einer Matinee in der Konzertscheune des Klosters Malgarten bei Bramsche. In der ersten Konzerthälfte stehen Tanzstücke auf dem Programm. Genannt werden Komponisten von Henry Purcell bis Kurt Weill.
In der zweiten Hälfte folgt ein ernsterer Kontrapunkt: Nach William Byrds „Sing joyfully“ erklingt Beethovens Streichquartett op. 95. Karten gibt es im Vorverkauf beim Internationalen Arbeitskreis für Musik, Telefon 05461 99630, E-Mail: eintritt@malgartener-klosterkonzerte.de. Eine Tageskasse öffnet, sofern Restkarten vorhanden sind, eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.