Hamburg  Polarlichter über Deutschland: Darum stehen die Chancen im März besonders gut

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 11.03.2026 17:44 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Gelegentlich sind Polarlichter über Deutschland zu sehen. Im März könnte es wieder so weit sein. Foto: IMAGO/Dominik Kindermann
Gelegentlich sind Polarlichter über Deutschland zu sehen. Im März könnte es wieder so weit sein. Foto: IMAGO/Dominik Kindermann
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Polarlichter sind nicht nur ein erstaunliches Naturschauspiel, sondern auch ein beliebtes Fotomotiv. In den kommenden Wochen könnte das Phänomen hierzulande wieder zu bewundern sein. Was Himmelsbeobachter wissen sollten.

Ein Sonnensturm hatte im Januar für spektakuläre Polarlichter über Deutschland gesorgt. Doch so mancher Naturfreund dürfte das Phänomen hierzulande verpasst haben. Denn das farbenfrohe Naturschauspiel lässt sich häufig nur schwer vorhersagen.

Diesen Monat sind zumindest die Ausgangsbedingungen für erneute Polarlichter (wissenschaftlich: Aurora Borealis) gut. Das hängt laut dem Magazin „Geo“ mit der derzeitigen hohen Aktivität der Sonne zusammen, die die Entstehung von Polarlichtern begünstigt.

Je aktiver der Zentralstern ist, desto mehr elektrisch geladene Teilchen schleudert er über sogenannte Sonnenwinde auf das Magnetfeld der Erde. Dort werden sie zu den Polen geleitet, wo sie mit Gasen in der oberen Atmosphäre kollidieren. Diese Zusammenstöße regen Sauerstoff- und Stickstoffatome an, die Energie als buntes Leuchten abgeben – und Polarlichter entstehen lassen.

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum in diesem Monat die Chance auf Polarlichter in Deutschland besonders groß ist. Zur Frühlings-Tagundnachtgleiche am 21. März begünstigt die spezifische Ausrichtung der Erd- und Sonnenmagnetfelder die Entstehung von Polarlichtern. Dieses wissenschaftlich als Russell-McPherron-Effekt bezeichnete Phänomen sorgt dafür, dass die Chancen für Sichtungen in diesem Zeitraum steigen.

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