Osnabrück  Eimer adé: Osnabrück investiert 1,05 Millionen Euro in die Sanierung der Sporthalle Sutthausen

Janis Sophie Grosser
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Von Janis Sophie Grosser
| 10.03.2026 11:36 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Sporthalle an der Hermann Ehlers Straße in Sutthausen. Seit längerer Zeit ist das Dach undicht, der Putz in der Halle bröckelt. Foto: Benjamin Beutler
Die Sporthalle an der Hermann Ehlers Straße in Sutthausen. Seit längerer Zeit ist das Dach undicht, der Putz in der Halle bröckelt. Foto: Benjamin Beutler
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Undichte Stellen im Dach der Sporthalle an der Grundschule Sutthausen in Osnabrück machen seit Längerem Probleme – Rohre und Tropfeimer in der Halle fangen das Wasser auf. Nun soll das Gebäude umfassend saniert werden.

Seit Jahren tropft es auf den Hallenboden: Jetzt soll die Sporthalle der Grundschule Sutthausen, ein Bau aus den 2000er-Jahren, für rund 1,05 Millionen Euro grundlegend saniert werden.

Im Fokus stehen dabei das Dach und die Fassade, die nicht mehr den heutigen Anforderungen an Wärmeschutz und Energieeffizienz entsprechen. Mit der Sanierung sollen laut Stadtverwaltung die Bausubstanz nachhaltig gesichert und gleichzeitig die Betriebskosten massiv gesenkt werden.

Die Sporthalle wurde im Jahr 2007 errichtet und ist damit vergleichsweise jung. In den vergangenen Jahren sind jedoch deutliche bauliche Schäden aufgetreten – besonders die Dacheindeckung weist in mehreren Bereichen starke Undichtigkeiten auf, wodurch die darunterliegende Dämmung erheblich durchfeuchtet wurde.

Tropfeimer auf dem Hallenboden gehörten seitdem zum Alltag der Nutzer. Zusätzlich zeigen sich Schäden an der Fassade des Gebäudes. Maßgeblich dafür verantwortlich ist nach Angaben der Stadt großflächiger Bambusbewuchs, der die äußere Abdichtung durchwachsen und beschädigt habe.

Das Sanierungskonzept sieht eine komplette Erneuerung des Daches und der Dämmung vor. Gleichzeitig soll auch die bislang ungedämmte Fassade energetisch verbessert werden. Geplant ist eine zusätzliche Dämmung sowie eine sogenannte Metall-Vorhangfassade – eine moderne Außenwandkonstruktion, bei der Metallplatten über eine Unterkonstruktion vor der eigentlichen Tragwand montiert werden. Sie soll besonders wartungsarm sein. Der Schul- und Sportausschuss stimmte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig dafür, das letzte Wort hat der Stadtrat in seiner März-Sitzung.

Mit den Maßnahmen soll nicht nur die Bausubstanz des Gebäudes gesichert, sondern auch die Energieeffizienz verbessert werden. Dafür möchte die Stadt Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Gebäuden durch Einzelmaßnahmen“ beantragen. Die genaue Höhe möglicher Zuschüsse steht jedoch noch nicht fest.

Die Kosten der Baumaßnahmen werden derzeit auf rund 1,05 Millionen Euro geschätzt. Nach aktuellen Planungen soll die Sanierung noch vor den Sommerferien 2026 beginnen. Der Abschluss der Arbeiten ist für 2027 vorgesehen.

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