Osnabrück  Neuer Osnabrücker Mobilitätsplan für Rad-, Auto- und Fußwege: Bürgerdialog startet

David Wagner
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Von David Wagner
| 09.03.2026 09:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Fahrräder, Autos, Busse, Fußgänger: Alle teilen sie sich die Osnabrücker Straßen. Deswegen sollen auch alle mitreden dürfen, wenn es um die Zukunft der Mobilität in Osnabrück geht. Foto: Michael Gründel
Fahrräder, Autos, Busse, Fußgänger: Alle teilen sie sich die Osnabrücker Straßen. Deswegen sollen auch alle mitreden dürfen, wenn es um die Zukunft der Mobilität in Osnabrück geht. Foto: Michael Gründel
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Ob zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto: Osnabrück will alle Wege in den nächsten zwei Jahren verbessern. Ein offener Dialog soll die Ziele festlegen. Wann und wo der Startschuss dafür fällt.

Die Stadt Osnabrück erarbeitet einen neuen Mobilitätsfahrplan für die Jahre 2026 und 2027. Einwohner können mitwirken, um die Fortbewegung zu Fuß, auf dem Rad, im Bus oder im Auto sicherer und attraktiver zu machen. Das Projekt läuft unter dem Titel „Osnabrück. Dein Weg.“, eine Auftaktveranstaltung soll nun erste Bürgeranregungen sammeln.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 19. März, von 19 Uhr bis 20.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Innovatorium im Coppenrath Innovation Centre am Hauptbahnhof. Alle Interessierten können dort eigene Ideen für die künftige Verkehrsentwicklung einbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mit dem Treffen beginnt zeitgleich die Beteiligung im Internet, auf einer Webseite der Stadt. In den kommenden zwei Jahren begleiten ein weiterer digitaler Austausch und Arbeitstreffen vor Ort das Projekt. Ziel ist es, nach 2027 den erstellten Mobilitätsfahrplan als Grundlage für die weitere Planung der verschiedenen Verkehrswege zu nutzen. Neben der fachlichen Erarbeitung sei dafür laut der Stadt Osnabrück der offene Bürgerdialog ein wichtiger Schritt.

Stadtbaurat Thimo Weitemeier betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. „Der Mobilitätsfahrplan wird nur dann erfolgreich sein, wenn wir ihn gemeinsam mit der Stadtgesellschaft entwickeln“, erklärt Weitemeier. Die Stadt setze auf einen frühen Austausch, um verschiedene Perspektiven zu verbinden.

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