Osnabrück  Weltfrauentag: Demonstration zieht am Sonntag durch die Osnabrücker Innenstadt

Allen Xu
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Von Allen Xu
| 04.03.2026 17:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Am Sonntag zieht eine Demonstration zum Weltfrauentag durch die Osnabrücker Innenstadt. Der Verkehr wird entlang der Route zeitweise angehalten. Foto: Detlef Heese
Am Sonntag zieht eine Demonstration zum Weltfrauentag durch die Osnabrücker Innenstadt. Der Verkehr wird entlang der Route zeitweise angehalten. Foto: Detlef Heese
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Am Sonntag zieht eine Demonstration zum Weltfrauentag durch die Osnabrücker Innenstadt. Rund 600 Teilnehmer werden erwartet. Welche Route der Zug nimmt und was das für den Verkehr bedeutet.

Der Feministische Streik Osnabrück ruft am Sonntag, 8. März, anlässlich des Weltfrauentags zu einer Demonstration in der Innenstadt auf. Mit der Kundgebung wollen die Organisatoren nach eigenen Angaben für die „Überwindung patriarchaler Machtverhältnisse und binärer Geschlechternormen“ eintreten.

Die Stadt Osnabrück bestätigte die Anmeldung der Demonstration. Nach Angaben von Pressesprecher Arne Köhler ist der Demonstrationszug in der Zeit von 15.30 bis 17.30 Uhr geplant. Die Route beginnt und endet am Ledenhof. Von dort führt der Zug über mehrere zentrale Straßen, darunter Neuer Graben, Heger-Tor-Wall, Dielingerstraße, Lortzingstraße und den Neumarkt.

Auf dem Platz der Deutschen Einheit ist eine Zwischenkundgebung von rund 20 Minuten vorgesehen. Die Abschlusskundgebung soll stattfinden, nachdem der Demonstrationszug zum Ledenhof zurückgekehrt ist.

Dauerhafte Straßensperrungen sind laut Stadt nicht geplant. Der Verkehr werde lediglich „jeweils kurzzeitig angehalten und anschließend sukzessive wieder freigegeben“. Die Anmelderin rechne mit rund 600 Teilnehmern.

Wie aus einer Mitteilung der Organisatoren hervorgeht, steht die Demonstration in diesem Jahr unter dem Motto „Kämpfe verbinden – Patriarchat überwinden!“. Neben der Demonstration kündigt der Feministische Streik Osnabrück eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Feministischer Frühling“ an, die vom 12. Februar bis zum 5. Mai läuft und die feministische Arbeit haupt- und ehrenamtlicher Akteure sichtbar machen soll. Am Samstagabend ist außerdem eine „feministische Vorabendkneipe“ geplant.

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