Bremen  Super-Recognizer der Bremer Bundespolizei identifiziert an einem Tag gleich drei flüchtige Männer

Bettina Dogs-Prößler
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Von Bettina Dogs-Prößler
| 23.02.2026 17:06 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Ein Erkennungsspezialist der Bundespolizist hat in Bremen an einem Tag gleich drei gesuchte Männer identifiziert. Foto: dpa / Karsten Klama
Ein Erkennungsspezialist der Bundespolizist hat in Bremen an einem Tag gleich drei gesuchte Männer identifiziert. Foto: dpa / Karsten Klama
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Ein Super-Recognizer der Bundespolizei hat am Bremer Hauptbahnhof drei Männer aufgespürt, die zum Teil per Haftbefehl gesucht worden waren. Alle drei wurden festgenommen.

Ein sogenannter Super-Recognizer der Bundespolizei hat erneut in Bremen drei gesuchte Täter identifiziert. Dank seiner hervorragenden Gesichtserkennungskompetenz konnte der Zivilfahnder innerhalb weniger Stunden einen mit Haftbefehl gesuchten Mann sowie zwei bislang unbekannte junge Räuber identifizieren.

Wie die Bundespolizeiinspektion Bremen mitteilt, erkannte der Spezialist zunächst gegen 12.50 Uhr einen 39-Jährigen auf dem Bahnhofsvorplatz wieder. Dem Bundespolizisten war bekannt, dass die Staatsanwaltschaft in Oldenburg mit einem Haftbefehl nach dem Mann suchte. Der 39-jährige Bremer war ursprünglich vom Amtsgericht Wilhelmshaven wegen mehrfachem Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung und Sachbeschädigung zu einer Haftstrafe verurteilt worden, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Da er jedoch gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte, wurde nun die einjährige Haftstrafe fällig. Die Zivilbeamten lieferten den Bremer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt ein.

Nur etwa drei Stunden später identifizierte der Super-Recognizer zwei Heranwachsende im Bremer Hauptbahnhof. Nach einem der beiden wurde bereits seit zwei Tagen gefahndet, da er an einem schweren räuberischen Diebstahl in einem Bahnhofsgeschäft beteiligt gewesen sein soll. Auswertungen der Videoaufzeichnungen aus dem Bremer Hauptbahnhof ergaben zudem, dass auch der zweite Heranwachsende an der Tat vom 19. Februar beteiligt war. Die Bundespolizisten nahmen die jungen Männer im Alter von 17 und 19 Jahren fest. Sie werden sich wegen schweren räuberischen Diebstahls verantworten müssen.

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