Osnabrück  Leerstände in Osnabrücker Innenstadt: Pop-up-Projekt verzeichnet erste Erfolge

Lisa Katharina Haarmann
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Von Lisa Katharina Haarmann
| 20.02.2026 17:15 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Eva Green Stoffe bekommt jetzt einen dauerhaften Mietvertrag und wird in der Innenstadt erhalten bleiben. Foto: David Wagner
Eva Green Stoffe bekommt jetzt einen dauerhaften Mietvertrag und wird in der Innenstadt erhalten bleiben. Foto: David Wagner
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In Osnabrück sind zwei Unternehmen nach einer Testphase im Projekt „puq – pop up quartier“ dauerhaft geblieben. Das Projekt soll Leerstände in der Innenstadt beleben.

Die Leerstände in der Osnabrücker Innenstadt sind zum Wahlkampfthema geworden. SPD und Grüne reagieren auf den Handelsmonitor 2025 und laden neun Monate vor der Kommunalwahl zu Diskussionsrunden ein. Der Monitor zählt im Hauptzentrum mit Johannisstraße und Möserstraße 68 leerstehende Erdgeschossflächen. Das entspricht einer Quote von neun Prozent. Besonders betroffen sind der Neumarkt, die Theaterpassage und Randlagen.

Ein Ansatz gegen den Leerstand ist das Projekt „puq – pop up quartier“ der Marketing Osnabrück GmbH. Es läuft seit 2022. Das Projekt vergibt freie Flächen befristet, damit neue Konzepte sich im Alltag erproben können. Nun sind zwei dieser Zwischennutzungen in feste Mietverträge übergegangen, wie die Marketing Osnabrück GmbH mitteilt.

Das „Xtract Studio by Kelly Wasajja“ startete in der Theaterpassage mit Hip-Hop, Heels und Pilates. Das Studio zieht an die Pagenstecherstraße 65a um und baut sein Angebot aus. Auch „Eva Green Stoffe“ bleibt in der Innenstadt. Das Geschäft begann in der Möserstraße 2–3 und verkauft Stoffe, Nähzubehör und bietet Kurse an.

Citymanagerin Julia Tepker sieht darin ein positives Signal. Wenn aus einer Zwischennutzung ein fester Standort werde, zeige das, „dass unsere Innenstadt Raum für neue Ideen bietet“.

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