Osnabrück  VfL Osnabrück: Meißner und Jacobsen haben keine Lust auf Relegation

Malte Artmeier
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Von Malte Artmeier
| 11.02.2026 19:05 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Waren zum ersten Mal zu Gast im „Brückengeflüster“: Robin Meißner (links) und Bjarke Jacobsen vom VfL Osnabrück. Foto: Tobias Saalschmidt
Waren zum ersten Mal zu Gast im „Brückengeflüster“: Robin Meißner (links) und Bjarke Jacobsen vom VfL Osnabrück. Foto: Tobias Saalschmidt
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Im Podcast „Brückengeflüster“ sprechen Robin Meißner und Bjarke Jacobsen durchaus mutig über die Saisonziele des VfL Osnabrück. Die Relegation soll es jedenfalls nicht sein. Ansonsten freut sich der Däne Jacobsen über die für ihn ungewohnte Fanunterstützung, während Meißner sein erstes Tor an der Bremer Brücke bejubelt.

Sie gehören beide zur erfolgreichen Achse des VfL Osnabrück in dieser Saison, kamen beide im Sommer zu den Lila-Weißen - und geben nun ihr Debüt im noz-Podcast „Brückengeflüster“: Robin Meißner und Bjarke Jacobsen sprechen nicht nur über den lang ersehnten Heimsieg gegen den TSV Havelse am vergangenen Wochenende, sondern auch über die Gründe für ihre Transfers nach Osnabrück, die defensive Stabilität des VfL und die Aussichten für die Saison. Die soll für den aktuellen Tabellendritten bestenfalls mit dem Aufstieg enden – denn große Lust auf eine Relegation verspüren sie beide nicht.

Jacobsen erlebte solche Entscheidungsspiele um den Aufstieg bereits: im Sommer 2023, als der VfL seinem damaligen Club, dem SV Wehen Wiesbaden, in der 90.+6-Minute des letzten Spieltags den Aufstieg streitig machte. Der Däne, der im defensiven Mittelfeld der Osnabrücker eine herausragende Rolle spielt, sprach außerdem in höchsten Tönen von seinem neuen Club. „Einen Verein mit so vielen Fans hatte ich bisher noch nicht“, sagte Jacobsen, der eine solche Unterstützung selbst in der ersten Liga seines Heimatlandes nicht gewohnt war und die Aufmerksamkeit auch deshalb besonders genießt.

Für Meißner, der zuvor unter anderem für den Hamburger SV und Dynamo Dresden spielte, ist die Bremer Brücke zwar nicht das größte Heimstadion, auch er schätzt aber den „Charme, der die Brücke ausmacht“. Umso mehr freute sich der 26-jährige Angreifer am Wochenende über sein erstes Tor im neuen Zuhause beim 2:0-Sieg gegen Havelse. Ob der ausgeliehene Meißner, für den der VfL eine Kaufoption besitzt, auch über den Sommer hinaus an der Bremer Brücke treffen wird, ist noch offen. Er selbst äußerte sich verhalten zu dem Thema – nach dem Motto: „Mal schauen, was passiert.“

Das gilt auch für das kommende Auswärtsspiel bei Hansa Rostock, einem Ex-Club Meißners, für den er ein halbes Jahr spielte. „Ein Highlightspiel“, sagt der Stürmer, will aber noch nicht zu weit vorausschauen: „Entscheiden wird sich in den nächsten Wochen noch nichts. Es sind noch sehr viele Punkte zu vergeben.“ Nur eins ist klar, wie Jacobsen sagt: „Wir spielen nicht, um Vierter, Fünfter oder Sechster zu werden.“ Solange es dann am Ende nicht die Relegation wird, dürfte er gut zufrieden sein.

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