Bremen  Bericht: Daniel Thioune offenbar Topkandidat bei Werder

Maximilian Schwoch
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Von Maximilian Schwoch
| 04.02.2026 10:56 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Daniel Thioune trainierte zuletzt Fortuna Düsseldorf Foto: IMAGO/Moritz Müller
Daniel Thioune trainierte zuletzt Fortuna Düsseldorf Foto: IMAGO/Moritz Müller
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Daniel Thioune soll einem Bericht zufolge neuer Trainer von Werder Bremen werden. Der ehemalige Trainer des VfL Osnabrück steht allerdings noch woanders unter Vertrag.

Die Trainersuche bei Werder Bremen neigt sich offenbar dem Ende entgegen. Laut einem Bericht der „Bild“ gilt Daniel Thioune als Topkandidat auf die Nachfolge des beurlaubten Horst Steffen. Der ehemalige Trainer des VfL Osnabrück soll dem Bericht zufolge zugesagt haben und in Kürze präsentiert werden.

Fix ist der Deal allerdings noch nicht, denn Thioune steht noch bei Fortuna Düsseldorf bis 2028 unter Vertrag. Dort wurde der 51-Jährige im Oktober 2025 beurlaubt und durch Markus Anfang ersetzt. Möglicherweise fordert Düsseldorf eine Ablösesumme für Thioune.

Auch die Deichstube berichtet über konkrete Gespräche zwischen Werder und Thioune, der auch mal den Hamburger SV trainierte. Er sei allerdings nicht alleinige Option für den 15. der Bundesliga.

Zuvor war es Werder nicht gelungen, einen der beiden Wunschkandidaten Bo Henriksen und Bo Svensson zu verpflichten. Bei Henriksen legte offenbar Mainz sein Veto ein, wollte den vertraglich noch gebundenen Dänen nicht zu einem Konkurrenten ziehen lassen. Svensson lehnte Berichten zufolge die Bremer Offerte ab.

Dass Thioune eine Mannschaft im Abstiegskampf retten kann, hat er 2022 in Düsseldorf gezeigt. Im Februar übernahm Thioune den Traditionsklub auf Platz 15, beendete die Saison im gesicherten Mittelfeld. Ein Jahr später führte Thioune die Mannschaft auf Platz vier der 2. Bundesliga und scheiterte weitere zwölf Monate darauf erst in der Relegation am Aufstieg.

In der Saison 2020/21 trainierte Thioune den Hamburger SV, wurde aber kurz vor Saisonende entlassen, weil der anvisierte Bundesliga-Aufstieg in weite Ferne gerückt war.

Thioune, der in Osnabrück aufwuchs, startete seine Karriere als Cheftrainer 2017 beim VfL Osnabrück und führte die Niedersachsen 2019 in die 2. Bundesliga. In der folgenden Saison hielt er mit dem VfL die Klasse und wechselte anschließend zum HSV.

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