Osnabrück VfL Osnabrück: Gibt es noch Transfers am „Deadline Day“?
Der VfL Osnabrück plant am letzten Tag der Transferperiode aller Voraussicht nach keine weiteren Zu- oder Abgänge. Direktor Fußball Joe Enochs erklärt die Gründe.
Der „Deadline Day“ hält die Funktionäre im deutschen Profifußball und Transferjournalisten vom Pay-TV-Sender „Sky“ in Atem. Während an vielen Standorten in den ersten drei Ligen am Montag noch letzte Deals gemacht werden, bleibt es beim VfL Osnabrück aller Voraussicht nach ruhig. Direktor Fußball Joe Enochs sagte jedenfalls am Montagvormittag auf Nachfrage: „Wir glauben nicht, dass noch etwas passiert.“
Der VfL hat mit Julian Kania (Leihe von Arminia Bielefeld) bislang einen Neuzugang in dieser Winter-Transferphase präsentiert und im Gegenzug Nikky Goguadze an den FC St. Pauli II abgegeben. Neben der Rochade im Sturm wird es offenbar keine weiteren Kaderbewegungen geben. „Wir wollen nicht größer werden“, erklärte Enochs mit Blick auf die 23 unter Vertrag stehenden Feldspieler und drei Torhüter.
Dass es durchaus Spieler geben könnte, die mit ihrer aktuellen sportlichen Situation unzufrieden sein könnten, verhehlt der US-Amerikaner nicht. Ein Abgang, auf den der VfL dann aber reagieren müsste, stehe dennoch nicht unmittelbar bevor. „Ich habe schon Pferde kotzen sehen“, schränkte Enochs ein, „aber zu 99,99 Prozent wird heute nichts mehr passieren.“
In diesem Jahr blieb es in der Winter-Transferperiode damit deutlich ruhiger als im letzten Jahr, als es insgesamt sechs externe Zugänge und sieben Abgänge gab. Am „Deadline Day“ Anfang Februar 2025 hatte der VfL noch Braydon Manu verpflichtet. Im Jahr davor kam Thomas Goiginger kurz vor Toreschluss. Einen solchen Last-Minute-Deal wird es dieses Mal wohl nicht geben.