Lebensgefahr Zwei Männer auf Außenweser aus Seenot gerettet

| 01.02.2026 08:52 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das havarierte Motorboot wurde in den Hafen geschleppt. Foto: Die Seenotretter – DGzRS
Das havarierte Motorboot wurde in den Hafen geschleppt. Foto: Die Seenotretter – DGzRS
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Auf der Außenweser nahe Mellum sind am Samstag zwei Männer in Seenot geraten. Die Seenotretter der Station Bremerhaven rückten aus.

Bremerhaven - Die Seenotretter der Station Bremerhaven der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben am Samstagnachmittag, 31. Januar 2026, auf der Außenweser zwei Männer aus Lebensgefahr gerettet. Das Motorboot der beiden Niederländer – ein ehemaliges Lotsenversetzboot – war leck geschlagen und drohte zu sinken.

Laut Mitteilung erhielt die Rettungsleitstelle See der DGzRS, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, gegen 14.50 Uhr eine Meldung über ein Motorboot mit Wassereinbruch. Die beiden Männer an Bord berichteten, dass zunehmend Wasser ins Boot dringen würde und die Pumpe nicht richtig funktioniere. Das ehemalige Lotsenversetzboot befand sich zu dem Zeitpunkt im Fahrwasser Außenweser, etwa in Höhe der unbewohnten Insel Mellum, und lief aus eigener Kraft Bremerhaven an.

Ein halber Meter Wasser im Schiff

Umgehend alarmierte das MRCC den in Bremerhaven stationierten Seenotrettungskreuzer Hermann Rudolf Meyer, der sofort auslief und unter Höchstgeschwindigkeit Kurs auf den Havaristen nahm. Rund 45 Minuten später gingen die Seenotretter bei dem 16,4 Meter langen Motorboot längsseits. Ein Seenotretter stieg über und stellte fest, dass bereits ein halber Meter Wasser im Schiff stand.

Die Seenotretter hatten den Wassereinbruch zunächst mit eigener Pumpe unter Kontrolle gebracht, als sich das Leck im Rumpf vergrößerte und größere Mengen Wasser einbrachen. Geistesgegenwärtig stopfte der Seenotretter das Leck mit einem Pfropfen, so dass es vorläufig weitestgehend abgedeckt war. Unter ständigem Lenzen (Abpumpen des Wassers) schleppte der Seenotrettungskreuzer den Havaristen nach Bremerhaven.

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