Osnabrück  VfL Osnabrück: Intensive Einheit im Schneetreiben ohne Henning

Benjamin Kraus
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Von Benjamin Kraus
| 28.01.2026 15:54 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Überließ seinen Spielern diesmal viel Verantwortung: VfL-Trainer Timo Schultz. Foto: Helmut Kemme
Überließ seinen Spielern diesmal viel Verantwortung: VfL-Trainer Timo Schultz. Foto: Helmut Kemme
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Mit einer intensiven Einheit, die deutlich länger als eineinhalb Stunden dauerte, hat der VfL Osnabrück die Trainingswoche vor dem Auftritt beim 1. FC Saarbrücken eröffnet. Bryan Henning war nicht mit dabei.

Über 100 Minuten Vollgas im Schneetreiben auf dem Schinkelberg: So hat Fußball-Drittligist VfL Osnabrück die Trainingswoche vor dem Auftritt beim 1. FC Saarbrücken eröffnet. Es ist eine kurze Woche mit nur drei vorbereitenden Einheiten nach der erst am Sonntagnachmittag ausgetragenen Partie gegen 1860 München und der Tatsache, dass es noch nach dem Abschlusstraining am Freitagvormittag los geht in Richtung Saarland, wo am Samstag um 14 Uhr gespielt wird (hier im Liveticker).

Nicht mit dabei am Mittwoch war Bryan Henning: Eine Vorsichtsmaßnahme wegen leicht erhöhter Entzündungswerte. Der Mittelfeldspieler, der die ersten beiden Rückrundenpartien in der Startelf stand, soll aber morgen wieder mit auf dem Platz stehen und am Samstag zur Verfügung stehen. Als Alternative steht auf der Position neben Bjarke Jacobsen im Zentrum neben Fridolin Wagner und Routinier Robert Tesche aber auch Youngster Kevin Wiethaup zur Verfügung, der am Mittwoch im Training auffällig agierte.

Neben den Spielformen elf-gegen-elf von 16er zu 16er mit verschiedenen Regeln sowie über das ganze Feld absolvierte die Mannschaft Wettspiele im drei-gegen-drei auf engstem Raum auf große Tore mit vielen intensiven Zweikämpfen und Abschlüssen. „Ich habe heute relativ wenig vorgegeben und die Jungs selbst das Heft des Handelns in die Hand gegeben, damit sie sich gut auf Saarbrücken vorbereiten“, sagte Trainer Timo Schultz hinterher und war durchaus zufrieden mit dem Ergebnis: „Die Intensität und Lautstärke, die Stimmung generell: Das war gut.“

Einverstanden ist der Chefcoach auch mit dem Zustand des aktuell sehr stark beanspruchten beheizten Platzes auf dem Schinkelberg, der nach wie vor eine gute Figur macht und Training auf Topniveau zulässt. „Der ist eben als echter Fußballplatz angelegt worden, das zahlt sich jetzt aus“, so Schultz, der zuversichtlich ist, dass allein dieser Platz die VfL-Profis noch durch die andauernde Schlechtwetterperiode tragen kann, ehe bei einsetzendem Frühling wieder neue Möglichkeiten auf der Illoshöhe entstehen.

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