20. Ostfriesenkrimi Klaus Peter Wolf – ein „Glücksgriff“ für den Fischer Verlag
Am Montag erscheint mit Ostfriesenerbe der insgesamt 20. Ostfriesenkrimi von Erfolgsautor Klaus-Peter Wolf. Eine Erfolgsgeschichte nicht nur für den Autor, sondern auch für den Fischer Verlag.
Norden - Heute erscheint der 20. Ostfriesenkrimi von Klaus-Peter Wolf „Ostfriesenerbe“. Nicht nur für den Norder Erfolgsautor ist das ein besonderer Anlass, sondern auch für den Fischer-Verlag, der die Reihe von Anfang an verlegt. Wir haben mit dem Verlag über den Glücksgriff, den der Verlag mit ihm gemacht hat, gesprochen.
Wie riskant war es 2007 für den Fischer Verlag, den ersten Ostfriesenkrimi zu verlegen?
Es war zunächst einmal ungewöhnlich, dass ein Frankfurter Verlag einen Krimi herausbringt, der in Ostfriesland spielt, einem Landstrich, der damals literarisch noch wenig erschlossen war. Die Erstauflage von „Ostfriesenkiller“ betrug 10.000 Exemplare, doch trotz des großen Konkurrenzumfelds in diesem Jahr – Sebastian Fitzek begann gleichzeitig, sich als Bestsellerautor zu etablieren –, traf die Serie um Ann Kathrin Klaasen einen Nerv bei den Leserinnen und Lesern, und die Fangemeinde wuchs stetig von Band zu Band.
Warum hat sich der Fischer Verlag damals für Klaus-Peter Wolf entschieden?
Die Aussicht, eine Krimiserie aufzubauen, die im Weltnaturerbe spielt, also genau da, wo die Menschen Urlaub machen, war sehr verlockend. Auch die Konzeption der Reihe, dass die Schauplätze und viele der Protagonisten wirklich existieren und nur die Handlung frei erfunden ist, war einmalig und überzeugte alle im Verlag.
Der große Erfolg der Ostfriesenkrimis war vermutlich auch für Ihren Verlag nicht abzusehen. Ein echter Glücksgriff?
Ja, das kann man nicht anders sagen. Der Verlag hat über die Jahre beharrlich am stetigen Auf- und Ausbau der Reihe gearbeitet. Aber der große Erfolg wäre nie möglich gewesen, wenn der Autor selbst nicht unermüdlich auf seinen Tourneen den Leserinnen und Lesern in der ganzen Republik und darüber hinaus seine Bücher vorgestellt hätte. Mittlerweile sind die literarischen Krimiabende mit Klaus-Peter Wolf und seiner Frau Bettina Göschl legendär und füllen große Hallen. Das zusammen hat es erst möglich gemacht, dass Jahr für Jahr jedes neue Buch direkt von null auf Platz 1 der Bestsellerliste einsteigt.
Was bedeutet Klaus-Peter Wolf mittlerweile für den Fischer Verlag?
Wir schätzen Klaus-Peter Wolf außerordentlich und können uns gar nicht vorstellen, nicht sein Verlag zu sein. Umso glücklicher sind wir, dass wir in diesem Jahr mit ihm zusammen dieses große Jubiläum begehen dürfen, und freuen uns auf viele weitere Jahre mit ihm und seinen Romanen um Ann Kathrin Klaasen und Co. 2026 im Besonderen auf den Auftaktband der neuen „Sommerfeldt Solo“-Trilogie im Juni und den sehr persönlichen Erzählungsband „Onkel Warfsmann und das Meer“ im Oktober, der warmherzige Lebensweisheiten von Klaus-Peter Wolfs Onkel versammelt.