Osnabrück  VfL Osnabrück: Fabinski und Jacobsen fehlen weiterhin - einer soll aber gegen 1860 spielen

Malte Artmeier
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Von Malte Artmeier
| 21.01.2026 17:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Werden am Sonntag voraussichtlich nicht gemeinsam für den VfL Osnabrück auf dem Platz stehen: Bjarke Jacobsen und Robin Fabinski (vorne). Foto: Michael Titgemeyer
Werden am Sonntag voraussichtlich nicht gemeinsam für den VfL Osnabrück auf dem Platz stehen: Bjarke Jacobsen und Robin Fabinski (vorne). Foto: Michael Titgemeyer
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Auch am Mittwoch fehlten Robin Fabinski und Bjarke Jacobsen im Trainingsbetrieb beim VfL Osnabrück. Mindestens einer von beiden soll am Sonntag (16.30 Uhr) gegen 1860 München aber zum Einsatz kommen. Trainer Timo Schultz und seine Mannschaft arbeiten derweil am Konterspiel.

Am Mittwoch fehlten beim Training des VfL Osnabrück vor dem Heimspiel gegen 1860 München am Sonntag (16.30 Uhr) zwei (potenzielle) Startelfspieler: Bjarke Jacobsen und Robin Fabinski standen in dieser Woche noch nicht mit ihrem Team auf dem Rasen. Grund zur Sorge ist das vier Tage vor der Partie gegen die „Löwen“ nicht - sagt zumindest Trainer Timo Schultz, der am Dienstag noch erwartet hatte, dass die beiden Defensivspieler am Mittwoch wieder zurückkehren sollten. Jacobsen plagen Rückenprobleme und Fabinski eine muskuläre Verletzung, die er sich in der Woche vor dem Rückrundenauftakt in Aachen im Training zugezogen hatte.

„Da haben wir die Rechnung ohne den Schwermann gemacht“, scherzte der Coach mit Blick auf seine Absprache mit Sebastian Schwermann, dem lila-weißen „Head of Performance“. Danach erklärte Schultz die Überlegungen, die er gemeinsam mit dem Leiter der medizinischen Abteilung gemacht hatte: „Bjarke ist in der Vorbereitung ein oder zweimal auf den Rücken gefallen. Dadurch dass wir eine lange Woche haben, steigt er vermutlich morgen wieder ein und hat dann noch genug Zeit, um bis zum 1860-Spiel im Rhythmus zu sein. Bei Robin ist es so, dass wir in Aachen in der Defensive gut gespielt haben. Und wenn wir ihm die paar Tage mehr Zeit geben können, bis es ganz weg ist, dann machen wir das. Er spürt immer noch was und das wird länger so bleiben. Wirklich kaputt ist aber nichts.“

Während Jacobsen am Sonntag also einsatzfähig sein soll, könnte Fabinski womöglich noch ein Spiel Pause bekommen. Die Entscheidung, wann der 22-Jährige wieder einsteige, fälle er aber - wie immer - in Absprache mit Schwermann, sagte Schultz.

Ohne die beiden Profis, die allerdings sowieso der Abteilung „Gegentorverhinderung“ zuzuordnen sind, arbeitete der Trainer mit der Mannschaft am Mittwoch am Offensivspiel, vor allem dem Umschalten nach Ballgewinnen. Auf die Frage nach dem Lernprozess seines Teams in diesem Bereich, musste Schultz tief durchatmen - und sagte schließlich: „Wir haben kein Problem, Druck aufzulösen, uns eine Gleich- oder Überzahl zu erspielen. Unser Problem ist, dann sauber zu bleiben, nicht hektisch und wild zu werden. Es wird besser, aber zu langsam.“

Das offensive Konterspiel ist für den VfL und Schultz ein Dauerthema. Nachholbedarf sieht der Trainer im Grunde schon seit Saisonbeginn - und es ist keine Unbekannte für Schultz. „Das gleiche Problem hatte ich mal mit St. Pauli“, erinnert er sich. „Dann haben wir Guido Burgstaller verpflichtet und dann war alles gut. Der war einfach da, wo die Bälle hinkamen und hat dann nicht drei Meter drüber geschossen, sondern ins Tor.“ Den inzwischen 36-jährigen Österreicher, der seine Karriere mittlerweile beendet hat, wird der VfL aber logischerweise nicht verpflichten. Vielmehr kommt es aufs bereits vorhandene Personal an - vielleicht aber könnte er aus Neuzugang Kania ja „Julian Burgstaller“ machen, witzelte Schultz.

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