Winterwetter auf dem Fehn So lief der Wintereinbruch in Großefehn
Während Familien in Großefehn zu Hause blieben, waren einige Fehntjer nicht nur am Freitag im Dauereinsatz. Das ist die Lage auf dem Fehn.
Großefehn - Bürgerhaus und Kitas waren am Freitag in Großefehn geschlossen. Ansonsten bilanzierte die Gemeindeverwaltung aber einen eher ruhigen Freitag für die Gemeinde. Das ist bislang die Lage in Großefehn.
Am Donnerstag wurde beschlossen, dass das Bürgerhaus aus Sicherheitsgründen geschlossen bleibt. So sollten Mitarbeiter und Bürger geschützt werden, damit keine unnötigen Wege bei der Witterung auf sich genommen werden. Das bestätigte Frank Cramer, Fachbereichsleiter aus der Gemeindeverwaltung und allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters auf Nachfrage. Ebenfalls geschlossen blieben auch die Betreuungseinrichtungen der Gemeinde: Die Kitas hatten am Donnerstag den Betreuungsbedarf bei den Eltern abgefragt. Bei genug Bedarf hätte die Gemeinde auch eine Notbetreuung eingerichtet, so Cramer. Doch es gab nur wenige Eltern, die Bedarf angemeldet hatten. Diese konnten die Betreuung dann nach Rücksprache doch anderweitig organisieren. So konnten neben den Schulen auch alle Kitas auf dem Fehn geschlossen bleiben am Freitag.
Noch genug Streusalz auf Lager
Was dennoch weiterlief war der Räumdienst auch vor den Kitas und Schulen. Der Bauhof sei derzeit „voll motiviert im Einsatz“, so Cramer. So solle auch verhindert werden, dass sich eine dicke Eisschicht bilde. Im Gegensatz zu anderen Kommunen gebe es auch noch genug Streusalz. Sowohl das Silo als auch das Schüttgutlager seien noch gut gefüllt. Mit Blick auf die Wettervorhersagen für nächste Woche habe der Bauhof aber sicherheitshalber noch einmal Streusalz nachbestellt, teilte Cramer in Rücksprache mit dem Fehntjer Bauhof mit.
Anders als in anderen Landkreisen, gebe es in Großefehn bislang auch keinen Grund, Turnhallen zu sperren. Die Schneelast sei bislang laut den Experten vor Ort keine Gefahr. Die Sportvereine seien aber angehalten, selbst zu entscheiden, welche Veranstaltungen oder welches Training am Wochenende stattfinden könne, so Cramer.
Insgesamt sei in Großefehn die „Lage gut im Griff“, wie Cramer bilanzierte. Auch die Fehntjer selbst seien sehr umsichtig. Wer nicht raus muss, bleibe zu Hause.