Schwieriger Einsatz für Feuerwehr  Kleinbus steckte in Norden in Schneewehe fest – doch wo nur?

| 08.01.2026 19:28 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Weg zum festsitzenden Kleinbus war beschwerlich. Foto: Feuerwehr Norden/Thomas Weege
Der Weg zum festsitzenden Kleinbus war beschwerlich. Foto: Feuerwehr Norden/Thomas Weege
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Mitten in einer Schneeverwehung steckte der Kleinbus eines Norders fest. Die Feuerwehr konnte ihn in der Dunkelheit und dem dichten Schneetreiben zunächst nicht finden – nicht das letzte Problem.

Norden - Eine Schneeverwehung ist dem Fahrer eines Kleinbusses im Norder Ortsteil Westermarsch zum Verhängnis geworden. Wie die Feuerwehr Norden mitteilte, wollte der Mann am Mittwochabend zurück zu seinem Bauernhof am Altendeichsweg. Die rund ein Kilometer lange Seitenstraße zu dem abgelegenen Hof war von einer dichten Schneedecke überzogen. Der starke Wind hatte den Schnee dort teilweise jedoch hüfthoch stark aufgetürmt. Gräben waren teilweise gar nicht mehr zu erkennen. In einer kniehohen Verwehung blieb der Mann schließlich mit seinem Wagen in völliger Dunkelheit stecken. Beim Versuch, sich und das Auto in dem Schneegestöber zu befreien, rutschte der Wagen auf eine Grabenkante und drohte, bei jeder Bewegung ganz in den Graben zu rutschen.

Erstes Problem: Wo steckt der Mann?

Der Mann rief die Feuerwehr Norden. Diese machte sich zunächst mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug auf den Weg. Das große Fahrzeug konnte den Mann jedoch wegen des Schnees auf der schmalen Straße nicht erreichen. Ihn überhaupt in der Dunkelheit und bei Schneetreiben zu finden, sei schon schwierig gewesen, so ein Sprecher der Feuerwehr. Erst, als der Mann mit seinem Handylicht winkte, entdeckten die Feuerwehrleute ihn. Schließlich wurde das Tanklöschfahrzeug nachgefordert. Der Unimog ist geländegängig und verfügt über eine Seilwinde. Damit konnten die Helfer sich den Weg durch Schnee bahnen und den Wagen mit der Seilwinde und einer Umlenkrolle befreien. Der Wagen wurde bei einem anderen Hof abgestellt. Die Feuerwehr schaufelte dem Mann noch den Weg zu seinem Heim frei und geleitete ihn zu Fuß dorthin.

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