Köln Viermal die falsche Antwort: „Wer wird Millionär?“-Kandidatin von Joker-Pech verfolgt
Wenn ein Joker bei „Wer wird Millionär?“ die falsche Antwort vorgibt, ist das ärgerlich. Eine Kandidatin hatte jedoch so großes Pech, dass sie gleich viermal auf die falsche Fährte gebracht wurde. Um welche Fragen es sich handelte und wie es für die Kandidatin ausging.
Die beliebte RTL-Quizsendung „Wer wird Millionär?“ startet direkt mit einer Eventwoche ins Jahr 2026: Zum zehnten Mal wird die „3-Millionen-Euro-Woche“ abgehalten. Hier können sich Kandidaten von Montag bis Donnerstag für das große Finale am Freitag qualifizieren, wo sie um den besagten Rekordgewinn spielen können. Am ersten Abend wurden dafür Kandidaten eingeladen, die in der Vergangenheit schon mal auf dem Ratestuhl saßen, aber damals enormes Pech hatten.
So kam es dazu, dass sich am Montagabend Luisa Beuster erneut den Fragen von Günther Jauch stellte. Sie war bereits im April 2025 dabei, hatte dort aber bei der 16.000-Euro-Frage zweimal Unglück mit ihren Jokern. Damals ging es um die Frage:
Beuster hatte hierfür eine einzelne Person im Publikum befragt, die die Antwortmöglichkeit A empfahl. Mit einer gewissen Skepsis griff die Kandidatin jedoch noch zum Telefonjoker, der in die gleiche Richtung argumentierte. Schließlich ließ sie sich von den Jokern überzeugen. Zu ihrem Nachteil: Die richtige Antwort war D – und Beuster fiel auf 500 Euro zurück.
Das sollte nun beim zweiten Anlauf nicht noch einmal passieren. Doch auch in der Sendung am Montag waren ihre Joker mehr Gefahr als Hilfe. Los ging es mit dem Publikumsjoker bei der 8000-Euro-Frage. Diese lautete:
Das Publikum entschied sich mehrheitlich für Antwortmöglichkeit C, doch Beusters Bauchgefühl tendierte zu B. Ihr Misstrauen führte sie zum Nachschub des 50:50-Jokers, was sich als richtige Entscheidung herausstellte. Denn Antwortmöglichkeit C schied aus, B blieb stehen und entpuppte sich als korrekte Antwort.
Doch das Pech begleitete sie noch weiter bis zur 32.000-Euro-Frage:
Beuster befragte wieder eine einzelne Person aus dem Publikum. Der ausgewählte Mann argumentierte in Richtung D und gab an, zu 95 Prozent sicher zu sein. Das war für die Kandidatin jedoch nicht genug. Sie entschied sich, auszusteigen und 16.000 Euro mitzunehmen.
Auch hier schützte sie ihr Misstrauen vor dem tiefen Fall: Richtig war nämlich Antwort C, die sich mit dem ehemaligen „Tag der deutschen Einheit“ am 17. Juni 1990 (Gedenktag zum Volksaufstand in der DDR) und dem „Tag der Deutschen Einheit“ am 3. Oktober 1990 (Tag der Wiedervereinigung von BRD und DDR) erklären lässt.
Ihre Pechsträhne könnte nun jedoch zu etwas ganz Großem führen: Mit ihren 16.000 Euro hat sich Beuster für das Finale am Freitag qualifiziert, wo sie möglicherweise die Chance auf drei Millionen Euro erhält.
Diese Folge von „Wer wird Millionär?“ ist weiterhin auf RTL+ abrufbar.