Osnabrück  Ruhrpott-Woche für den VfL Osnabrück: Vor Schalke-Test auch gegen Oberhausen

Malte Artmeier
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Von Malte Artmeier
| 05.01.2026 19:35 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Blick auf Oberhausen und Schalke: Der VfL Osnabrück und Chefcoach Timo Schultz (Mitte) testen am Freitag und Samstag gegen beide Ruhrpott-Clubs. Foto: Helmut Kemme
Blick auf Oberhausen und Schalke: Der VfL Osnabrück und Chefcoach Timo Schultz (Mitte) testen am Freitag und Samstag gegen beide Ruhrpott-Clubs. Foto: Helmut Kemme
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Vor dem Start der Rückserie in der 3. Fußball-Liga bestreitet der VfL Osnabrück zwei Testspiele: Am Freitag gegen Regionalligist Rot-Weiss Oberhausen und am Samstag gegen Zweitliga-Spitzenreiter Schalke 04 (jeweils 14 Uhr). Es werden zwei Partien mit unterschiedlichen Voraussetzungen.

Nur zwei Wochen haben die Profis des VfL Osnabrück Zeit, um sich auf die Rückserie der 3. Liga vorzubereiten. Schon am 17. Januar (16.30 Uhr) steht der Restart an, ein Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen. Am Wochenende vor dem Trip tief in den Westen testet der VfL gegen zwei Vereine aus dem Ruhrgebiet: Am Samstag (14 Uhr) gastiert Zweitliga-Herbstmeister Schalke 04 an der Bremer Brücke. Am Freitag zuvor, das ist seit Montag bekannt, testen die Osnabrücker außerdem gegen Regionalligist Rot-Weiss Oberhausen (ebenfalls 14 Uhr).

Es werden zwei Testspiele mit gänzlich unterschiedlichen Umständen. Denn während Schalke als Club mit bundesweiter Anhängerschaft die Bremer Brücke vor Zuschauern bespielen wird, findet die Partie gegen RWO an einem nicht näher genannten Ort unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Für das Spiel gegen Schalke sind bereits fast 9000 Karten verkauft – vor allem die freien Sitzplätze sind rar. In den Stehplatzbereichen sind noch einige Tickets verfügbar. Im Dezember 2022 testete der VfL letztmals gegen S04, damals waren 12.000 Zuschauer vor Ort.

Dass Schalke erneut an der Bremer Brücke aufläuft, hat einen relativ simplen Grund: Wie der VfL verzichten nämlich auch die Königsblauen auf ein Trainingslager in diesem Winter und waren dann einer der nächsten und hochkarätigsten Vereine, die zur Verfügung standen. Der Härtetest vor dem Ligastart – die 2. Bundesliga startet zeitgleich mit der 3. Liga – passte beiden Clubs entsprechend gut in die Planungen.

Hinter dem Test gegen Oberhausen, dem Tabellendritten der Regionalliga West, steckt ein ähnlich einfaches Motiv: VfL-Cheftrainer Timo Schultz will möglichst alle seine Spieler über 90 Minuten aufs Feld lassen, bevor der Pflichtspielbetrieb beginnt. Je nachdem, wie die Trainingswoche verläuft und ob Verletzte oder Erkrankte hinzukommen, könnten zudem noch U19-Spieler Einsatzzeit bekommen. Ansonsten wird am Freitag und Samstag komplett durchgewechselt.

Grundsätzlich seien aber alle VfL-Profis für 90 Minuten bereit, sagte Schultz. Die kurze Winterpause habe physisch keine großen Auswirkungen gehabt. „Im Gegenteil: Ich glaube, sie hat uns sogar gut getan, weil wir endlich mal Zeit hatten, richtig zu regenerieren“, sagt der 48-Jährige. Was sonst noch auf dem Plan steht? „In der ersten Woche geht es nur darum, die ein oder andere Belastungsspitze zu setzen und dann die beiden Testspiele zu nutzen“, erklärte er. „Dazu müssen wir mit Julian Kania einen Neuen integrieren und wollen uns taktisch weiterentwickeln. Und dann geht es schon Richtung Aachen.“

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