Traditionsveranstaltung Neuer Termin für Anbaden in Norddeich steht fest
Wegen der Wetterlage musste das beliebte Neujahrsanbaden verschoben werden. Nun gibt es einen neuen Plan – und eine besondere Einbindung ins Veranstaltungsprogramm.
Norden - Nachdem das traditionelle Anbaden am Neujahrstag in Norddeich wetterbedingt ausfallen musste, hat der Tourismus-Service Norden-Norddeich nun den neuen Termin für die Veranstaltung bekannt gegeben.
Angebadet werden soll nun erst am 15. Februar um 10 Uhr. Der Grund für diesen späten Termin ist weiterhin das Wetter. „Da sich die Wetterlage auch aktuell noch nicht vollständig stabilisiert hat, haben wir uns bewusst dagegen entschieden, das Anbaden kurzfristig heute oder in den nächsten Tagen nachzuholen“, heißt es vom Tourismus-Service.
Kostüme zum Karneval
Das traditionelle Anbaden findet dann im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Auszeit vom Karneval“ statt. Weitere Informationen zum Programm werden zeitnah unter www.norddeich.de/karneval veröffentlicht. Das passt dann auch mit dem neuen Veranstaltungspunkt beim Anbaden zusammen, denn der Tourismus-Service hat einen Kostümwettbewerb beim Anbaden geplant.
Wie berichtet, hatte der Tourismus-Service die für den 1. Januar geplante Veranstaltung wegen starker Windböen abgesagt. „Die Sicherheit aller Beteiligten steht an oberster Stelle. Diese ist bei den angekündigten Böen von Windstärke 9 nicht gewährleistet“, hieß es zur Begründung.
Das Anbaden in der Nordsee hat sich im Lauf der Jahre zu einer regelrechten Kultveranstaltung entwickelt. 300 Mutige stürzten sich im Januar 2025 in die Fluten. Laut Kurverwaltung wollten sich fast 2000 Zuschauer das Spektakel an der Wasserkante nicht entgehen lassen. Im Vorfeld hatte es bereits rund 200 Anmeldungen gegeben, dazu kamen noch zahlreiche Kurzentschlossene. Viele der Badenden sind Urlauber aus Nordrhein-Westfalen, manche kamen noch weiter her, etwa aus Stuttgart oder gar aus Colorado in den USA. Aber auch bei Einheimischen ist die Veranstaltung sehr beliebt. Und der Nachwuchs geht nicht aus: Immer mehr Kinder trauen sich trotz der kalten Temperaturen in die Nordsee.