Auricher Weihnachtszauber 100.000 Lose der „Goldenen 7“ weit vor Heiligabend ausverkauft
Der Losverkauf in der Weihnachtspyramide auf dem Marktplatz ist beendet, „ausverkauft“ steht auf den Scheiben. Die „Goldene 7“ wurde ihre Lose erneut in kürzester Zeit los.
Aurich - Die gemeinnützige Lotterie „Goldene 7“ auf dem Auricher Weihnachtszauber muss eine Woche vor Heiligabend ihre Schotten dichtmachen. Am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr ging das letzte der 100.000 Lose über die Theke, sagt der Vorsitzende des kaufmännischen Vereins, Udo Hippen. Einerseits sei das eine tolle Resonanz der Besucher für den Weihnachtszauber, andererseits sei es schade, dass die Lotterie nun mehr als eine Woche geschlossen bleiben müsse. „Wir werden uns für nächstes Jahr deshalb was überlegen“, sagt Hippen.
Bereits zum zweiten Mal trumpfte die Lotterie mit einem erweiterten Angebot auf. Anstatt der langjährig bewährten 80.000 Lose gab es in diesem und im letzten Jahr 100.000 Lose, bei denen die Besucher des Weihnachtszaubers auf Gewinne hoffen durften. Der Hauptpreis war ein Kia Picanto, den die Organisatoren vom Autohaus Schunke gekauft haben. Außerdem wurden viermal 7777 Euro in bar, vier E-Scooter sowie zehn Auricher Stadtgutscheine im Wert von 700 Euro unter den Teilnehmern verlost. Es gab aber auch kleinere Sofortgewinne, die vom Lego-Set über einen Präsentkorb bis hin zur Heißluftfritteuse oder zum Dartschrank reichten, so die Pressemitteilung der Organisatoren des Weihnachtszaubers.
Spenden an Vereine aus Aurich
Es gibt nicht nur Gewinne für die Loskäufer: Die Lotterie schüttete in diesem Jahr 56.000 Euro für den guten Zweck aus, sagt Hippen. Das Geld kommt aus den Erlösen des letzten Jahres. Jeweils 8.000 Euro gingen an die vier Vereine, die sich 2024 in der Lotterie engagierten und die Lose verkauften. In diesem Jahr sind es das Hospiz Aurich, die Dorfgemeinschaft Popens, der TuS Weene und der BV „Free Bahn“ Neu-Wallinghausen, die sich das Geld erarbeitet haben. Die überschüssigen Erlöse werden an weitere Vereine aus dem Kreis Aurich verteilt.
Für das kommende Jahr werde man sich überlegen, wie die Lotterie den Zeitraum bis Weihnachten besser ausfüllen könne, sagt Hippen. Eine mögliche Lösung wären noch mehr Los-Serien. 2024 waren die 100.000 Lose bereits am 18. Dezember verkauft. In diesem Jahr schon zwei Tage früher. Der Andrang werde von Jahr zu Jahr größer, deutet Hippen an. Man dürfe aber auch nicht über das Ziel hinausschießen. Denn wenn nicht alle Lose verkauft würden, bliebe die gemeinnützige Lotterie auf den Kosten sitzen – und auch auf Preisen, die dann eventuell nicht gewonnen würden.
Noch wurden nicht alle Lose eingelöst, sagt Hippen. Wer jedoch noch ein Los mit einem Gewinn habe, müsse sich nicht über eine verpasste Chance ärgern. Auf den kleinen Scheinchen stehe eine Telefonnummer, bei der man sich melden könne. Bis einschließlich Mittwoch, 31. Dezember, habe jeder Teilnehmer noch seinen Anspruch auf den gezogenen Gewinn, sagt Hippen.