Berlin  „Bitte kein Merci!“: Was Pflegepersonal zu Weihnachten geschenkt kriegen möchte

Daniel Benedict
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Von Daniel Benedict
| 17.12.2025 14:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Eine „Merci“-Schokolade scheint alles zu sagen: Aber das Personal in Heimen und Kliniken kriegt mehr als genug davon. Foto: IMAGO / Zoonar
Eine „Merci“-Schokolade scheint alles zu sagen: Aber das Personal in Heimen und Kliniken kriegt mehr als genug davon. Foto: IMAGO / Zoonar
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Gerade an Weihnachten möchten Angehörige dem Pflegepersonal Danke sagen. Poetry-Slammerin und Pflege-Expertin Leah Weigand weiß, worüber sich Pflegerinnen und Pfleger wirklich freuen.

In der Weihnachtszeit möchten viele Angehörige von Altenheim-Bewohnern oder Klinik-Patienten den Pflegerinnen und Pflegern eine Freude machen. Was kommt im Stationszimmer wirklich an?

Leah Weigand, Poetry-Slammerin und Krankenpflegerin, hat einen Tipp: „Kaffee ist immer willkommen, vor allem, wenn‘s ein guter ist. Schlechter Kaffee ist der Kummer jeder Station. Alle freuen sich, wenn man zwischendurch mal einen besseren in die Tasse bekommt“, sagte Weigand im Gespräch mit unserer Redaktion.

„Gutes Essen wird auch gern genommen, auch einfach frisches Obst. Und gute Worte sind auch ein Geschenk. Wenn jemand eine Karte schreibt, in der er seine Gefühle in Worte fasst, dann ist das die größte Wertschätzung, die es gibt!“

Eine Warnung sprach die 28-Jährige allerdings vor der Schokolade aus, die den Dank schon im Namen trägt: „Bitte kein Merci!“, sagte Weigand mit einem Stoßseufzer. „Das kann wirklich keiner mehr sehen.“

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