Osnabrück Nach drei Wochen Verletzung: Ismail Badjie beim VfL Osnabrück zurück im Training
Gute Nachrichten vom Trainingsplatz des VfL Osnabrück: Flügelspieler Ismail Badjie hat seine Verletzung auskuriert und trainiert wieder mit der Mannschaft. Der 20-Jährige könnte auch für das letzte Heimspiel des Jahres gegen den VfB Stuttgart II am Samstag (14 Uhr) wieder eine Option sein.
Vor seiner Verletzung war Ismail Badjie in Topform: Der 20-jährige Flügelstürmer des VfL Osnabrück hatte innerhalb von zwei Wochen zwei Spiele mit zwei späten Toren für die Lila-Weißen entschieden - beim 1:0 in Cottbus genauso wie beim 1:0 gegen Ingolstadt. Seit der Woche vor dem Spiel gegen den SC Verl fehlt der Topjoker mit vier Treffern nach Einwechslung verletzt: Der rechte Oberschenkelmuskel machte Probleme, anfangs drohte sogar das Aus für das gesamte Jahr.
Am Dienstag aber stand Badjie wieder mit den Kollegen auf dem Trainingsplatz und absolvierte das volle Programm. Ist das Eigengewächs aber auch schon wieder eine Option für das letzte Spiel des Jahres am Samstag (14 Uhr) gegen den VfB Stuttgart II? „Eigentlich ist er zu 100 Prozent da“, sagte Trainer Timo Schultz. „Wenn ,Sebi‘ (Sebastian Schwermann, Head of Performance, Anm. d. Red.) jemanden ins Training schickt, ist er bei 100 Prozent. Die Entscheidung fällt aber erst kurzfristig am Donnerstag oder Freitag.“
Schultz muss in den nächsten Tagen abwägen, ob er das theoretische Risiko eingehen möchte, dass die Verletzung wieder aufbricht, oder ob ihm Badjie so wichtig ist, dass er ihn unbedingt dabei haben möchte. Dass der Sprintertyp nun überhaupt schon wieder eine Option sein könnte, kam für den 49-Jährigen nicht überraschend: „Bei ,Sebi‘ schließe ich inzwischen gar nichts mehr aus. Was er macht, ist sehr speziell und wäre am letzten Wochenende das Spiel der Saison gewesen, hätten wir es vielleicht sogar schon da hinbekommen.“
Insgesamt erlebte Schultz nach zwei freien Tagen und der teaminternen Weihnachtsfeier am Samstag eine lebhafte Mannschaft auf dem Trainingsplatz - allerdings erst nach einer klaren Ansage des Trainers. In einer Pause während einer Spielform mit Blick aufs Spiel in die Tiefe, wurde Schultz ausnahmsweise mal ein kleines bisschen lauter, forderte einfaches Passspiel und weniger Schnörkel. „Die letzten Durchgänge sahen dann wieder geil aus, vor allem wenn ich das mit Anfang der Saison vergleiche“, sagte Schultz, dessen Ansage offenbar fruchtete. Als einziger Profi fehlte am Dienstag der bereits in Ulm am Freitag erkrankt fehlende Bernd Riesselmann. Der Stürmer könnte aber am Mittwoch wieder einsteigen.