Osnabrück „Das hat hier noch gefehlt“: Neue Buden auf dem Weihnachtsmarkt in Osnabrück
Zwischen alkoholfreiem Punsch, Knödel und Kunsthandwerk ist der Weihnachtsmarkt in Osnabrück 2025 um einige Stände gewachsen. In diesem Jahr auch ganz neu dabei sind die beiden Buden: „Knödel Alm“ und „Tante Martha“.
Glühwein, Crêpes und gebrannte Mandeln gehören mittlerweile zum festen Angebot des Historischen Weihnachtsmarkts in Osnabrück. Dieses Jahr kamen zum Start am Montag, 24. November, ein paar neue Buden dazu – darunter auch die „Knödel Alm“ und der Kunsthandwerksstand „Tante Martha“.
„Weihnachtliche Knödel haben hier noch gefehlt“, sagt Tjark Niemann, der fast täglich hinter dem Tresen der Knödel Alm steht. Er ist Veranstaltungskaufmann im zweiten Ausbildungsjahr bei der Sierp Event GmbH und kümmert sich in der Adventszeit hauptsächlich um den Stand am Domhof. Hinter dem Konzept steht sein Vorgesetzter Christoph Sierp.
Hier stehen Semmel- und Kartoffelknödel mit Spinat oder einer Pilzrahmsoße zur Auswahl. Als Nachtisch bietet die Knödel Alm den Besuchern Milchreis an. Punsch gibt es ebenfalls an der Bude zu kaufen – alkoholfrei oder mit Schuss.
„Die Hütte haben wir gekauft, aber dann modifiziert und mit einem eigenen Anbau erweitert“, erzählt Niemann gegenüber unserer Redaktion. Er sieht die Arbeit in der Adventszeit als Chance, mit mehr Menschen in Kontakt zu treten – das helfe ihm bei seiner Ausbildung. „Außerdem wollen wir uns neben den etablierten Sachen wie Crêpes einen festen Platz auf dem Weihnachtsmarkt schaffen“, erzählt Niemann. Wenn alles gut laufe, wollen sie auch im kommenden Jahr dabei sein.
Ein paar Straßen weiter verkauft der Kunsthandwerksstand Tante Martha seine Produkte zum ersten Mal auf dem Historischen Weihnachtsmarkt in Osnabrück. „Wir haben dicke Mützen, bunte Stirnbänder und warme Socken in kräftigen Farben. Alles wurde unter fairen Bedingungen produziert“, erzählt Saskia Averdiek.
Averdiek hilft beim Stand des Warendorfer Start-Ups aus, das Romi und Jan Meininghaus gegründet haben. Sie wollte den Weihnachtsmarkt einmal aus einer anderen Perspektive erleben – nicht als Besucherin, sondern hinter den Kulissen und mitten im Geschehen: „Mir gefällt es hier richtig gut. Die Leute sind freundlich und die Atmosphäre entspannt.“
Die Präsenz des Start-Ups in Osnabrück zahlt sich für die Gründer bereits aus. „Wir merken jetzt schon, dass die Online-Bestellungen aus Osnabrück zunehmen“, sagt Averdiek mit einem Lächeln. Im vergangenen Jahr war das Team um Tante Martha lediglich beim Weihnachtsmarkt in Warendorf vertreten. In diesem Jahr präsentieren sie sich nicht nur dort, sondern auch in Osnabrück, Münster und Bielefeld.