Osnabrück Diese Straßen in Osnabrück werden 2026 sicherer und ruhiger
Die Stadt Osnabrück wird weitere Straßen sicherer und ruhiger machen. Diese Straßen sind 2026 an der Reihe.
303.000 Euro: Mit diesem Geld möchte die Stadt im kommenden Jahr ein paar Straßen sicherer und ruhiger zu machen.
Tiroler Straße (Schölerberg)
Die Straße verbindet die Jellinghausstraße und die Bozener Straße. Auf der Einbahnstraße gilt Tempo 30; jedoch ergab eine Messung eine v85-Geschwindigkeit von 38 km/h.
Die v85-Geschwindigkeit ist diejenige, die von 85 Prozent aller gemessenen Fahrzeuge nicht überschritten wurde. 15 Prozent fahren dort demnach schneller. Zwei Aufpflasterungen sollen die zu schnell fahrenden Verkehrsteilnehmer auszubremsen.
Voraussichtliche Kosten: 30.000 Euro
In der Dodesheide (Dodesheide)
Auf Höhe der Sulinger Straße soll ein Zebrastreifen die Mittelinsel ersetzen, insbesondere damit Schulkinder die Straße In der Dodesheide sicherer überqueren können.
Radfahrer, die in Richtung Stadtmitte fahren, sollen ab der Sulinger Straße künftig zunächst weiter auf dem Schutzstreifen und erst später auf den vorhandenen Radweg geführt werden, wo dieser breiter wird.
Voraussichtliche Kosten: 88.000 Euro
Irisweg (Hellern)
An dieser Straße fehlt teilweise ein Gehweg, Anwohner beklagen sich seit Langem darüber. Da die Stadtwerke-Tochter SWO-Netz ohnehin dort bald tätig werde, böte es sich nun an, den Gehweg herzustellen.
Voraussichtliche Kosten: 40.000 Euro
Fürstenauer Weg (Pye)
Dort soll nach Beschwerden von Anwohnern auf Höhe der Hausnummern 189A und B eine Gehweglücke geschlossen werden. Die Bushaltestelle sei demnach zu Fuß nur schwierig zu erreichen, da auf dem befestigten Seitenstreifen häufig Autos parkten.
Wenn der Gehweg gebaut ist, können Autos am Fahrbahnrand parken. Das führe übrigens auch zu einer Verkehrsberuhigung, argumentiert die Verwaltung.
Voraussichtliche Kosten: 30.000 Euro
Bereits beschlossene Maßnahmen aus vorherigen Jahren, die noch nicht umgesetzt wurden, sollen nachgeholt werden:
Hardinghausstraße (Haste, bereits 2019 beschlossen)
Im Bereich Hardinghausstraße/In den Bleeken und Stralsunder Straße soll das Überqueren schwierig sein – insbesondere für Fußgänger, die aus der Stralsunder Straße kommen und in Richtung Paul-Gerhardt-Kirche (Hardinghausstraße) wollen.
Um die Wegeführung zu einer sicheren Querungsstelle an der Hardinghausstraße zu verbessern, soll ein Teil eines vorhandenen Pflanzbeetes gepflastert und die Bordsteinkanten abgesenkt werden.
Voraussichtliche Kosten: 15.000 Euro
Höltyweg (Schölerberg)
Dort führt die SWO Netz Kanalbauarbeiten durch. Und auch dort fahren der Stadt zufolge viele der 480 Autofahrer pro Tag deutlich schneller als die erlaubten 30 km/h. Die gemessene v85-Geschwindigkeit liegt bei 37 km/h. Zwei Aufpflasterungen sollen sie künftig ausbremsen.
Zudem sollen mehrere Bäume an der Straße gepflanzt werden. Dafür könnten bis zu sieben öffentliche Parkplätze wegfallen.
Voraussichtliche Kosten: 100.000 Euro