Osnabrück  Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen: Diese Aktionen sind in Osnabrück geplant

Noah Schnarre
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Von Noah Schnarre
| 24.11.2025 19:15 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Anlässlich der UN-Kampagne „Orange the World“ werden am Dienstag, 25. November, zahlreiche Gebäude in Osnabrück angestrahlt. Foto: Zonta Club Westfälischer Friede
Anlässlich der UN-Kampagne „Orange the World“ werden am Dienstag, 25. November, zahlreiche Gebäude in Osnabrück angestrahlt. Foto: Zonta Club Westfälischer Friede
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Am Dienstag, 25. November, leuchten viele deutsche Städte orange – auch Osnabrück. Damit soll auf den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam gemacht werden. Welche Aktionen sind noch geplant? Eine Übersicht.

Am Dienstag, 25. November, am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, startet die UN-Kampagne „Orange the World“. In Osnabrück beteiligen sich zahlreiche Initiativen bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, an der Aktion – darunter das queerfeministische Bündnis „Feministischer Streik“, der Zonta Club Osnabrück, das Osnabrücker Klinikum und der Zonta Club Westfälischer Friede.

2023 hat das Bundeskriminalamt mit 6,5 Prozent einen deutlichen Anstieg häuslicher Gewalt gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Polizeihauptkommissarin Anja Gehring, die sich in Bad Rothenfelde an den Aktionstagen beteiligt, ordnet die Zahlen ein: „2023 gab es mit 360 getöteten Frauen beinahe jeden Tag einen Femizid in Deutschland. Fast 181.000 Frauen sind Opfer von häuslicher Gewalt geworden.“

„Dass die Gewalt gegen Frauen weiter zunimmt und wir in Osnabrück in diesem Jahr einen weiteren Femizid beklagen müssen, macht klar: Es reicht nicht, Empörung zu zeigen – wir müssen handeln“, sagt Lidia Wübbelmann, Präsidentin des Zonta Clubs Westfälischer Friede.

Zusätzlich werden in Osnabrück vier neue orange Bänke aufgestellt, um dauerhaft für geschlechtsspezifische Gewalt zu sensibilisieren. Am 25. November stellt der VfL Osnabrück zwei Bänke auf. Die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück folgt dem Beispiel am 27. November mit einer Bank in der Windthorststraße. Am Samstag, 22. November, hatte der Bürgerverein Schinkel bereits eine Bank am Bornheidesee eingeweiht. Beide Bänke sollen an den Femizid im Stadtteil Schinkel erinnern.

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