Osnabrück  „Plattsounds“-Finale: So lief es für die Osnabrücker Bands

David Wagner
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Von David Wagner
| 22.11.2025 18:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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Neun Bands standen im Finale des plattdeutschen Song-Contests. Stolze vier davon kamen aus Osnabrück. Doch schafften sie es auch aufs Siegertreppchen?

Der beste plattdeutsche Song des Jahres 2025 kommt aus Hameln. Die Punkrock-Band Rice of Jesus setzte sich am Samstag, 15. November, im Finale in der Lagerhalle Osnabrück gegen acht weitere Bands aus Niedersachsen durch. Zugleich erhielt Rice of Jesus den mit 300 Euro dotierten Publikumspreis im Online-Voting.

Die neun Finalisten reisten aus verschiedenen Regionen Niedersachsens an, darunter Oldenburg, Hannover, Hildesheim und Braunschweig. Mit drei Bands und einer Singer-Songwriterin nahmen so viele Musiker aus der Region Osnabrück wie nie zuvor teil. Die Bands zeigten die musikalische Vielfalt der plattdeutschen Sprache: Das Spektrum reichte von Hip-Hop mit HastRuperz aus Osnabrück und Punkrock mit Rice of Jesus bis hin zu Folk-Pop und Metalcore.

Moderiert wurde die Veranstaltung in der vollbesetzten Lagerhalle von der Musikerin und Kabarettistin Annie Heger. Zur Jury gehörten unter anderem der NDR-Reporter Frank Jakobs und Platt-Blogger. 

Den zweiten Platz beim Finale des 15. Plattsounds-Festivals belegte die Band Calorific aus Hildesheim. Sie gewannen 600 Euro. Der dritte Platz ging an Sick Lick aus Hannover. Die dreiköpfige Band Rice of Jesus aus Hameln erhielt den mit 1000 Euro dotierten ersten Preis. Zudem darf die Band im Semifinale des Newcomer-Musikpreises Local Heroes antreten, den die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Rock in Niedersachsen ausrichtet.

Songwriting, den Gesang, die Musik und die Performance der Siegerband überzeugte alle Jurymitglieder gleichermaßen. Für die Jury sei die Entscheidung schwierig gewesen, alle neun Bands seien „super“ gewesen.

Der Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. (LVO) richtete den Bandcontest in diesem Jahr aus, wie schon zehn Jahre zuvor. Das Finale findet seit 2010 jährlich an wechselnden Orten statt. 2026 geht es für den Endausscheid ins Lüneburgische.

Susanne Tauss, Geschäftsführerin des LVO, betonte, dass die Lagerhalle Osnabrück mit ihrem technischen Equipment und dem Organisations-Team ein toller Partner für Plattsounds sei. Das Projekt wird von Landschaftsvereinen und Landschaftsverbänden getragen und mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert.

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