Bremen  Mehrere Betriebe im Bremer Westen bei Großkontrolle geschlossen und beanstandet

Melanie Hohmann
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Von Melanie Hohmann
| 20.11.2025 17:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Polizei hat zusammen mit dem Ordnungsamt, Zoll, Gewerbeamt, Finanzamt und der Glücksspielaufsicht 16 Betriebe in Walle, Gröpelingen und Oslebshausen kontrolliert. Foto: www.imago-images.de/Christoph Reichwein
Die Polizei hat zusammen mit dem Ordnungsamt, Zoll, Gewerbeamt, Finanzamt und der Glücksspielaufsicht 16 Betriebe in Walle, Gröpelingen und Oslebshausen kontrolliert. Foto: www.imago-images.de/Christoph Reichwein
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Bei einer Kontrolle in Bremen wurden unter anderem Verstöße gegen das Waffengesetz und fehlende Ausschankgenehmigungen festgestellt. In mehreren Betrieben gibt es laut Polizei Anhaltspunkte für Steuerstraftaten und Schwarzarbeit.

Die Polizei Bremen hat gemeinsam mit dem Ordnungsamt, dem Zoll, dem Gewerbeamt sowie der Kassenprüfung des Finanzamtes und der Glücksspielaufsicht am 19. November umfangreiche behördenübergreifende Kontrollen durchgeführt. Ziel der Maßnahmen war laut Mitteilung die Überprüfung gewerblicher Betriebe in Walle, Gröpelingen und Oslebshausen.

Insgesamt wurden den Angaben zufolge 16 Gewerbeeinheiten, wie Kioske, Imbisse sowie andere Lokalitäten kontrolliert. Aufgrund von erheblichen Mängeln seien zwei Lokalitäten und eine Sportsbar in Walle sowie Gröpelingen aufgrund fehlender Ausschankgenehmigung mit sofortiger Wirkung geschlossen worden.

In einem Restaurant in Gröpelingen stellten die Einsatzkräfte zudem fest, dass die Mitarbeiter während der Essenszubereitung in der Küche geraucht haben. Neben erheblichen Kassenmängeln in fast allen Gewerbeeinheiten wurden unter anderem Steuerstraftaten in Bezug auf nicht verzollte Vapes festgestellt. In einem Fall besteht dem Bericht nach der Verdacht auf Schwarzarbeit.

Im Zuge polizeilicher Ermittlungen wurden unter anderem ein Baseballschläger und ein Messer im Bereich der Waffenverbotszone sichergestellt. In einem Kiosk in Gröpelingen fanden die Einsatzkräfte zudem einen Teleskopschlagstock sowie ein Einhandmesser. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

„Die Polizei Bremen ist hier behördenübergreifend verstärkt im Einsatz und wird diese Maßnahmen auch weiterhin gezielt fortsetzen“, kündigen die Beamten an.

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