Osnabrück  Hallenturniere: Kaum Absagen für die Hauptturniere - starkes Starterfeld im Landkreis

Dennis Kurth
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Von Dennis Kurth
| 14.11.2025 06:32 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Eines der wenigen Aushängeschilder des Addi-Vetter-Cup: Fabio Lopes und der VfR Voxtrup. Foto: Swaantje Hehmann
Eines der wenigen Aushängeschilder des Addi-Vetter-Cup: Fabio Lopes und der VfR Voxtrup. Foto: Swaantje Hehmann
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Die Hallensaison rückt mit Siebenmeilenstiefeln näher: Am Wochenende werden die ersten beiden der vier großen Osnabrücker Indoor-Turniere ausgelost. Wir geben eine Übersicht, welche Mannschaften mit von der Partie sind und welche Teams auf die Halle verzichten.

Schon bevor der erste Ball durch die Sporthallen von Ankum bis Hasbergen läuft, lässt sich eine wichtige Erkenntnis bereits jetzt festhalten: Der Hallenfußball besitzt in der Osnabrücker Fußballregion weiterhin eine herausragende Bedeutung - „natürlich nehmen wir teil“ war der am häufigsten zu hörende Satz der Vereine. Während die Anmeldephase beim Fortuna-Cup noch läuft, fehlen bei den weiteren drei Turnieren lediglich ein Bezirksligist und zwei Kreisligisten, wovon einer über Umwege teilnehmen dürfte. Unsere Übersicht.

Das größte Hallenspektakel findet erneut im Südkreis statt: Der Hüggelcup wartet mit 24 Teilnehmern auf, von denen acht (!) in der Landes- oder Bezirksliga aktiv sind – einzig der TSV Riemsloh wird in dieser Saison nicht in Ohrbeck aktiv sein. Drei der besten fünf Teams aus der Kreisliga Süd runden das stärkste der vier Teilnehmerfelder qualitativ ab. Der TuS Hilter kehrt nach einjähriger Pause an den Hüggel zurück, der TV Wellingholzhausen fehlt - wie immer - aufgrund eines eigens ausgerichteten Vereinsturniers zur gleichen Zeit. Der SV Bad Rothenfelde II ist nicht dabei, dürfte aber, wie in den Vorjahren, Spieler für die vereinseigene Erste abstellen. Die fünf ranghöchsten Mannschaften der laufenden Saison und Gastgeber SV Ohrbeck sind als Gruppenköpfe gesetzt, wodurch mehrere Bezirksligaduelle bereits in der Vorrunde garantiert sind.

Einen deutlichen Qualitätssprung darf der SV Concordia Belm-Powe in seinem Teilnehmerfeld verzeichnen: Der Indoor-Cup überzeugt mit der wohl stärksten Zusammensetzung seit dem Pandemiegeschehen und verzeichnet die größten Überraschungsmöglichkeiten aller vier Turniere. Vier Bezirksligisten werden von sechs ambitionierten Kreisligisten und acht Teams aus der 1. und 2. Kreisklasse herausgefordert. Angenehm auffallend: Die Zeiten, in denen das Teilnehmerfeld durch chancenlose und zuschauertechnisch unattraktive Zweitvertretungen aufgefüllt werden musste, scheinen vorbei.

Auch, wenn die Anmeldephase beim Fortuna-Cup noch nicht beendet ist und dieser erst Ende November ausgelost wird, lässt sich bereits jetzt festhalten: Der Topfavorit heißt auch in dieser Saison TuS Bersenbrück. Der Oberligist bestätigte seine Teilnahme und wird von bis zu vier Bezirksligisten und acht Mannschaften aus der Kreisliga Nord herausgefordert. In den letzten Jahren stellte der Fortuna-Cup (27. bis 30. Dezember, Finaltag 3. Januar) zuverlässig ein Überraschungsteam aus der Kreisklasse für das Hallenmasters, eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen. Da das finale Feld noch nicht veröffentlicht wurde, gibt es auch noch keine Infobox – bisher dürfen die Veranstalter auf 21 Zusagen blicken, aktuell fehlt der Bezirksliga-Zweite TuS Berge noch auf der inoffiziellen Liste.

Die fußballerische Qualität hat in den vergangenen Jahren nachgelassen, dennoch besitzt der Addi-Vetter-Cup einen beeindruckenden Reiz für Stadtmannschaften. Ein Landesligist, ein Bezirksligist und neun Kreisligisten treffen auf 21 (!) Mannschaften aus der 1. bis 3. Kreisklasse, von denen vier Teilnehmer noch in der Qualifikation gesucht werden. Genau wie in den Vorjahren übertragen die NOZ Medien den AVC 2025 im Livestream.

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