Osnabrück  Tödlicher Messerstich in Osnabrück: Obduktion bestätigt Todesursache bei 44-Jährigem

Anke Schneider
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Von Anke Schneider
| 12.11.2025 15:24 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der 44-jährige Ukrainer, der am Montag in Osnabrück erstochen wurde, ist obduziert worden. Foto: Imago/photothek
Der 44-jährige Ukrainer, der am Montag in Osnabrück erstochen wurde, ist obduziert worden. Foto: Imago/photothek
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Das Opfer des Messerangriffs in Osnabrück ist obduziert worden. Das Ergebnis liegt nun vor. Der mutmaßliche Täter sitzt in Untersuchungshaft.

Der 44-jährige Mann, der am 9. November in einer Wohnung an der Natruper Straße in Osnabrück tödlich verletzt worden war, ist obduziert worden. Wie die Polizei am Mittwoch, 12. November, mitteilte, hatte die Staatsanwaltschaft Osnabrück die Obduktion angeordnet, um endgültig zu klären, ob der Messerstich die unmittelbare Todesursache war oder ob andere medizinische Gründe, etwa ein Herzinfarkt, zum Tod des Mannes geführt haben könnten.

„Es ging darum herauszufinden, ob der Stich tatsächlich todesursächlich war und nicht eine andere gesundheitliche Ursache infrage kommt“, erklärte Polizeisprecher Jannis Gervelmeyer. Das Ergebnis dieser Untersuchung sei von entscheidender Bedeutung für die rechtliche Einordnung der Tat. Die abschließende Bewertung liege bei der Staatsanwaltschaft.

Der vorliegende Obduktionsbericht kommt zu dem Ergebnis, dass der 44-jährige Ukrainer an den Folgen eines Messerstichs in den Oberkörper verstorben ist. Der Stich soll ihm am 9. November gegen 10 Uhr von einem 34-jährigen Mitbewohner deutscher Herkunft zugefügt worden sein. Beide Männer lebten gemeinsam in einer Wohngemeinschaft. Nach bisherigen Erkenntnissen war es am Tatmorgen zu einem Streit zwischen den beiden gekommen, der schließlich eskalierte.

Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung und der Ablauf der Tat sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Der 34-jährige Tatverdächtige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

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