Osnabrück VfL Osnabrück: Vertrag mit Vizekapitän Wiemann verlängert
Der VfL Osnabrück hat den Vertrag mit Verteidiger Niklas Wiemann verlängert. Der 26-jährige Vizekapitän bleibt dem Drittligisten erhalten, weitere Vertragsgespräche laufen bereits.
In der Rangfolge der dienstältesten Profis steht Niklas Wiemann hinter Robert Tesche auf Rang zwei beim VfL Osnabrück. Nun hat der 26-Jährige seinen Vertrag beim Fußball-Drittligisten verlängert. Der alte Kontrakt des Linksfußes war zum Ende der aktuellen Saison ausgelaufen. In seiner Pressemitteilung spricht der Verein vom gebürtigen Detmolder als „Identifikationsfigur“.
Im Januar 2023 kam Wiemann aus der Regionalliga West vom SV Rödinghausen nach Osnabrück. Seither absolvierte er 87 Pflichtspiele für die Lila-Weißen und erzielte dabei fünf Treffer. „Es ist kein Geheimnis, dass wir uns frühzeitig entschieden haben, den gemeinsamen Weg mit Niklas fortzusetzen“, erklärte Joe Enochs als Direktor Fußball des Clubs. „Daher sind wir bereits kurz nach Saisonbeginn ohne Zeitdruck in erste Gespräche eingestiegen und freuen uns sehr, dass er sich klar zum VfL bekannt hat. Niklas ist Vizekapitän der Mannschaft und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Führungsspieler entwickelt.“
Wiemann selbst wird so zitiert: „Ich spüre das Vertrauen der Verantwortlichen und möchte den eingeschlagenen Weg mit dem VfL weitergehen. Wir haben eine tolle Mannschaft beisammen, mit der ich noch viel erreichen möchte.“ In der laufenden Saison kommt Wiemann bislang auf acht Einsätze - alle von Beginn an. Gestoppt wurde er nur durch eine Innenbandverletzung aus der Partie gegen Hansa Rostock (0:0), die ihn sechs Spiele lang aus dem Rennen nahm. Seither setzt Trainer Timo Schultz aber uneingeschränkt auf ihn.
Wiemanns Verlängerung ist die erste, die der VfL vorzeitig umsetzen konnte - Enochs und Daniel Latkowski als Technischer Direktor arbeiten aber dem Vernehmen nach bereits an weiteren: So laufen etwa auch die Verträge von Lars Kehl, Yigit Karademir und Kevin Wiethaup zum Saisonende aus und der VfL dürfte das Bestreben haben, die drei Profis zu halten.