Osnabrück/Oldenburg  Eisenbahnbrücke kaputt: Züge zwischen Osnabrück und Oldenburg fallen aus

Martin Schmitz
|
Von Martin Schmitz
| 05.11.2025 18:23 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Aufgrund einer kaputten Eisenbahnbrücke bei Oldenburg muss die Nordwestbahn Züge zwischen Osnabrück und Oldenburg ausfallen lassen. Foto: Michael Gründel
Aufgrund einer kaputten Eisenbahnbrücke bei Oldenburg muss die Nordwestbahn Züge zwischen Osnabrück und Oldenburg ausfallen lassen. Foto: Michael Gründel
Artikel teilen:

Aufgrund eines Schadens an einer Eisenbahnbrücke in Oldenburg ist der Zugverkehr in den kommenden drei bis vier Wochen eingeschränkt. Das betrifft auch die Verbindungen der Nordwestbahn Osnabrück-Oldenburg (RE18).

Weil die Huntebrücke in Oldenburg einen Riss hat, ist der Zugverkehr der Nordwestbahn zwischen Osnabrück und Oldenburg für Wochen eingeschränkt. Am Mittwochabend, 5. November, fielen einige Züge komplett aus.

Laut Zugmonitor im Osnabrücker Hauptbahnhof betraf dies die Verbindungen von und nach Oldenburg um 17.24 Uhr, 17.29 Uhr und 18.29 Uhr.

Wie ein Presssprecher der Nordwestbahn mitteilt, wurde dem Unternehmen am Montag gegen 8 Uhr eine Störung an der Huntebrücke in Oldenburg gemeldet. Wegen eines Risses sei die Huntebrücke nach Informationen der Deutschen Bahn (DBInfraGO) für die kommenden drei bis vier Wochen nur eingleisig und mit verminderter Geschwindigkeit befahrbar.

Betroffen von diesen Einschränkungen sind die Linien RS 3 (Bremen-Oldenburg-Wilhelmshaven) und RS 30 (Bremen-Oldenburg-Bad Zwischenahn) aus dem Netz der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen sowie der RE 18 (Osnabrück-Oldenburg-Wilhelmshaven) aus dem Netz Weser-Ems.

Ebenso sind andere Eisenbahnverkehrsunternehmen, wie zum Beispiel die Deutsche Bahn, von der Störung betroffen. Da die Brücke nur auf einem Gleis mit verminderter Geschwindigkeit befahrbar ist, kommt es zu Verspätungen und Ausfällen.

Die Fahrgäste werden gebeten, sich über die Akutmeldungen auf der Website der Nordwestbahn oder die Online-Auskunftssysteme zu ihren Verbindungen zu informieren.

Wie es weitergeht, war am Mittwochabend noch unklar. Laut dem Nordwestbahn-Sprecher gebe es Gespräche mit der Deutschen Bahn. Die Nordwestbahn suche nach Alternativen und einer Lösung, die mit möglichst wenig Einschränkungen verbunden sei.

Ähnliche Artikel